Tradition Pferde und Fuhrleute im Mittelpunkt

Die Fuhrleute präsentieren am Sonntag beim Festzug in Bartholomä ihre Gespanne und Wagen.
Die Fuhrleute präsentieren am Sonntag beim Festzug in Bartholomä ihre Gespanne und Wagen. © Foto: Gemeinde
Bartholomä / nwz 24.08.2017

Zu einer buchstäblich pferdestarken Veranstaltung erwartet am Sonntag die Gemeinde Bartholomä die Besucher. Zum 17. Mal stehen beim Rosstag Fuhrleute den starken Rössern und Wagen im Mittelpunkt. Rund 300 Pferde unterschiedlicher Rassen – von klein bis groß – werden laut einer Mitteilung der Gemeinde beim Festumzug teilnehmen. Die Eleganz der Pferde, die Arten der verschiedenen Anspannungen, die schönen, teils historischen Pferdegeschirre und die unterschiedlichen historischen Wagen mit den Motiven aus früherem Handwerk sowie der Land- und Forstwirtschaft seien immer wieder ein Hingucker.

Das Programm beginnt um 9 Uhr, zur Einstimmung ertönen Alphornklänge vom Wirtsberg. Auf der Marktwiese findet um 9.30 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst statt. Ab 10.30 Uhr gibt es Vorführungen zum Arbeiten mit dem Pferd, außerdem demonstrieren die Fuhrleute, wie früher Wagen angespannt wurden und geben Einblick in historisches Handwerk.

Ab 12 Uhr beginnt das Anschirren zum Festumzug, der ab 13 durch das Dorf zieht. Anschließend präsentieren sich die Fuhrmänner mit ihren Pferden und Gespannen dem Publikum auf der Marktwiese.

Nach dem ereignisreichen Wochenende gibt es am Montag, 2u8. August, den Bartholomäusmarkt. Der Markt steht ganz eng im Zusammenhang mit dem Fest des heiligen Bartholomäus, dessen Gedenktag der 24.August ist. Die Bartholomäer Markttradition länger als 500 Jahre zurück. An 90 Ständen bieten Händler ihre Waren an, verschiedene Fahrgeschäfte ergänzen die Veranstaltung.