Event NWZ-Leserfest zum Filstalrock

Der Uhinger Bürgerbus „Uli“ wird gern genutzt. Vor kurzem wurde erst der 100 000. Fahrgast begrüßt.
Der Uhinger Bürgerbus „Uli“ wird gern genutzt. Vor kurzem wurde erst der 100 000. Fahrgast begrüßt. © Foto: Staufenpress
Uhingen / Tinoversum 04.09.2018

Am Donnerstag werden die Ergebnisse der nicht-repräsentativen Meinungsumfrage unserer Zeitung beim Leserfest „NWZ unterwegs“ am Uditorium präsentiert. Eines der Themen war der öffentliche Personennahverkehr. Hier gilt der Bürgerbus „Uli“, die Uhinger Linie, als Erfolgsmodell. Er verbindet die Stadtteile und bietet so vor allem auch älteren Bürgern die Möglichkeit, zu Ärzten oder Lebensmittelgeschäften in der Innenstadt zu gelangen. Jüngst konnte der Bürgerbus, den es seit 2008 gibt, seinen 100 000. Fahrgast begrüßen. Uhingen war eine der ersten Städte in der Region, die dieses Angebot hatten, das bis heute sehr gut genutzt wird. Gestemmt wird das Angebot von freiwilligen Fahrern, die als Chauffeure ehrenamtlich aktiv sind.

Doch auf diesen Lorbeeren sollte sich die Stadt nicht ausruhen, so sagt es auch das Stadtentwicklungskonzept „Uhingen 2030“. Carsharing werde auch in Uhingen in Zukunft ein Thema werden und müsse entsprechend geplant werden – auch heute schon. Zudem seien clevere Konzepte rund um die gemeinschaftliche Nutzung von Fahrzeugen gefragt. Ein wichtiger Punkt ist hier auch die Busverbindung in die einzelnen Stadtteile, welche von den Bürgern bereits mehrfach kritisch angesprochen wurde. Ein wesentliches Problem sei es hierbei, dass die Fahrpläne an die Schülerverkehrszeiten angepasst sind und spät abends oder an Wochenenden kaum noch ein Bus fährt. Ein klug getakteter Fahrplan für Bus und Bahn könnte die Lösung sein. Die Umsetzung soll im Jahr 2022 beginnen. Uhingen hat sich zum Ziel gesetzt, eine Stadt der kurzen und sicheren Wege zu sein, also in mehr Verkehrssicherheit zu investieren. Priorität hat eine verkehrssichere Vernetzung aller Stadtteile. Die Fuß- und Radwege sollen weiter ausgebaut werden. Bei Straßenum- und -neubauten sind abgetrennte und begleitende Radwege vorgesehen, sofern die Möglichkeit dazu besteht.

Darüber hinaus stehen Randsteinabsenkungen an Straßen-Querungen, Rampen und Aufzügen zur Debatte. Sie sollen nicht nur den Radfahrern zugute kommen, sondern auch mobilitätseingeschränkten jungen und alten Menschen eine Erleichterung im Alltag verschaffen.

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