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Unternehmen fragen nach mehr Fläche. Die Confiserie Bosch hat bereits eine neue Manufaktur in Uhingen gebaut.
Unternehmen fragen nach mehr Fläche. Die Confiserie Bosch hat bereits eine neue Manufaktur in Uhingen gebaut. © Foto: Staufenpress
Uhingen / Tinoversum 01.09.2018

Die Ergebnisse der nicht repräsentativen Meinungsumfrage unserer Zeitung werden in diesen Tagen ausgewertet: Die Uhinger Bürger hatten in den vergangenen Wochen die Möglichkeit, verschiedene Themen des Alltags mit Schulnoten zu bewerten. Die Themen, die dort zur Sprache kamen, waren vielfältig: Allen voran das interkommunale Industriegebiet, das gemeinsam mit Ebersbach entwickelt werden soll.

Viele Bürger kritisieren das Projekt – auf der anderen Seite ist die Nachfrage nach Flächen da. Erst jüngst hat der Uhinger Traditionsbetrieb Allgaier die Fühler nach deutlich größeren Flächen ausgestreckt, weil es für die Produktion in den bisherigen Hallen zu eng wird.

Vorzeigeprojekte sind aktuell die Confiserie Bosch („Wibele“), die im Herzen der Stadt eine neue Manufaktur samt Erlebnisgastronomie geschaffen hat. Aber auch die Firma Beuttenmüller, die immer weiter wächst und neu gebaut hat – ebenso das Gerberbräu, das seine Flächen durch das Bootshaus erweitert hat.

Einige der Veränderungen sind schnell sichtbar, andere erst auf den zweiten Blick. Wie die Bürger diese Entwicklungen wahrnehmen und was die Stadtverwaltung dazu zu sagen hat, wird am Donnerstag präsentiert, wenn die NWZ-Redaktion mit Bürgermeister Matthias Wittlinger die Ergebnisse auf der Bühne bespricht.

Der Rathauschef weiß: Bei allen positiven Dingen bleibt noch viel zu tun. Im Entwicklungskonzept für die Stadt „Uhingen 2030“ hat sich die Verwaltung gleich mehrere Themen auf die Fahnen geschrieben, die sie zur Verbesserung der Lebensqualität umsetzen will. Dazu gehört auch, den Unternehmen genügend Raum zu geben, um zu wachsen und so Arbeitsplätze zu schaffen und zu bewahren.

Dynamisches Wachstum wird in Uhingen aber auch kritisch gesehen, selbst wenn es „nur“ um Wohnflächen geht: Das Neubaugebiet „Weilenberger Hof III“ entsteht nun erst nach Widerständen. Die Nachfrage nach den Flächen ist in jedem Fall heute schon groß, auch wenn die Vermarktung voraussichtlich erst im nächsten Jahr beginnen wird, wenn die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen wurden.

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