Bad Ditzenbach Neuer Weg vom Kern in den Kurbereich

Entlang der Hochwasserschutzzone in Bad Ditzenbach soll über den "Garten an der Fils" ein Weg in den Kurbereich angelegt werden. Foto: Jürgen Wahr
Entlang der Hochwasserschutzzone in Bad Ditzenbach soll über den "Garten an der Fils" ein Weg in den Kurbereich angelegt werden. Foto: Jürgen Wahr
Bad Ditzenbach / JÜRGEN WAHR 22.03.2014
Ein neuer Weg soll den Bad Ditzenbacher Ortskern mit dem Kurbereich verbinden - über einen "Garten an der Fils" mit Querungshilfe über die B 466.

Eine neue Wegeverbindung soll es Bürgern und Gästen in Bad Ditzenbach ermöglichen, gefahrloser zwischen Kurpark und dem Ortskern zu flanieren. Bei dem Vorhaben handelt es sich um den Bereich zwischen der Einmündung der Filsstraße in die B 466 und der Badstraße, die sich 300 Meter entfernt auf der gegenüberliegenden Seite befindet. Die Planung sieht vor, dass der Gehweg über das Gelände der Hochwasserschutzzone führt. An der Stelle, an der die Fils die Bundesstraße unterquert, soll eine verkehrsberuhigende Querungshilfe dem Spaziergänger den Übergang der Fahrbahn erleichtern.

Die landschaftlich harmonisch angelegte Hochwasserschutzzone eignet sich ideal dafür, entlang des besagten Weges zwei kleinere Aufenthaltsbereiche mit Pergola und Sitzbänken zu versehen und somit einen "Garten an der Fils" zum erholsamen Verweilen am begrünten Uferbereich der Fils zu schaffen.

Mit einer abgespeckten Version könnte das Ganze noch dieses Jahr realisiert werden, erklärte Bürgermeister Gerhard Ueding in der jüngsten Ratssitzung. Mit einem Zuschuss von 72 000 Euro aus dem Landessanierungsprogramm und 65 000 Euro vom Verband Region Stuttgart würden an der Gemeinde lediglich noch 63 000 Euro zur Finanzierung hängenbleiben.

Gemeinderat Klaus Köhler äußerte sich wohlwollend zum Projekt: Nach seiner Wahrnehmung sei bereits jetzt ein Austausch eines beachtlichen Besucheraufkommens auf beiden Seiten erkennbar. Allerdings würde diese Wegeverbindung sicher dazu führen, das Wechseln der Spaziergänger von einem zum anderen Bereich zu erleichtern und somit das touristische Angebot noch zu intensivieren.

Mit sieben Ja-Stimmen votierte das Gremium bei fünf Gegenstimmen und einer Enthaltung für das Projekt. Landschaftsarchitekt Peter Treuchlinger aus Oberboihingen wird nun die Entwurfsplanung sowie die Genehmigungsplanung erstellen.

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