Rechberghausen / Helge Thiele Ist der Bau eines Tunnels machbar und realistisch? Die SPD fordert jetzt eine Machbarkeitsstudie.

„Wir brauchen endlich Zahlen und Fakten darüber, was möglich ist. Deshalb muss es im Zuge der momentanen Gespräche eine Machbarkeitsstudie für eine Tunnellösung in Rechberghausen geben“, fordert der SPD-Kreisrat Benjamin Christian. Auch die Rechberghäuser SPD-Gemeinderatsmitglieder Evelyn Ertinger, Thomas Möck und Jutta Kraus wollen alle Optionen auf dem Tisch haben. „Bei den nächsten Haushaltsberatungen werden wir Mittel für die Machbarkeitsstudie beantragen. Wir erwarten vom Landkreis, dass er sich finanziell einbringt“, heißt es in einer Pressemitteilung der SPD. Unterstützt wird die Forderung vom Göppinger SPD-Regionalrat Jürgen Lämmle. Er ist überzeugt: „Eine Machbarkeitsstudie für eine Tunnellösung kann aufzeigen, was finanziell und räumlich möglich ist.“

Machbarkeitsstudie gefordert

Dass ein Tunnel keine Utopie sein müsse, zeige der Stadttunnel in Fellbach, der Gmünder Einhorn-Tunnel oder der 2005 eröffnete Tunnel in Beuren. „Damit wir diese Forderung gegenüber dem Bund aber überhaupt erheben können, müssen wir wissen, ob es geht und was es kostet. Deshalb ist eine Machbarkeitsstudie unumgänglich“, sagt Benjamin Christian. Zur Erinnerung: Der 2,2 Kilometer lange Einhorn-Tunnel in Gmünd schlug mit rund 280 Millionen Euro zu Buche.

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