Die Eislinger Stadtverwaltung hat eine vom Landkreis Göppingen geförderte Maßnahme für den Radverkehr umgesetzt. Aus Richtung Göppingen kommend werden Radfahrer in der Hindenburgstraße auf Höhe der Krummstraße über einen abgesenkten Bordstein vom gemeinsamen Geh- und Radweg auf die Fahrbahn geführt und können über einen Schutzstreifen bis zum Kreisverkehr Hindenburgstraße/Jahnstraße fahren. Dort besteht bereits Anschluss über die Schutzstreifen in der Jahnstraße in Richtung Innenstadt. Diese Neuerung erhöhe den Komfort und die Verkehrssicherheit auf der wichtigen Nordverbindung zwischen Göppingen und Eislingen für Radfahrer, unterstreicht Tobias Schwämmle, Verkehrsplaner der Stadtverwaltung Eislingen.

Ein Schutzstreifen auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist ebenfalls in Planung. Mit dem derzeitigen Rückbau der Stuttgarter Straße (B10) besteht voraussichtlich bis zum Jahresende auch eine verbesserte Südverbindung nach Göppingen für Radfahrer, die im Zusammenspiel mit dem für 2016 geplanten Umbau der Hirschkreuzung in einen Kreisverkehr auch die Radfernstrecke Stuttgart - Ulm aus dem Baden-Württemberger Radwegenetz betrifft. Da sich Rad- und Autofahrer die Fahrbahn teilen, zählt der Schutzstreifen als eine Führungsform des Mischverkehrs, die auf gemeinsamer Rücksichtname beruht. Schutzstreifen sind in der Regel jeweils 1,50 Meter breit und werden durch eine gestrichelte Markierung gekennzeichnet.