Donzdorf Neuer Kommandowagen für Rettungshundestaffel

Freude über das neue Auto für die Rettungshundestaffel: Alexander Müller (3.v.r.), Armin Koch (2.v.r.) und Ulrich Semle (r.).
Freude über das neue Auto für die Rettungshundestaffel: Alexander Müller (3.v.r.), Armin Koch (2.v.r.) und Ulrich Semle (r.). © Foto: Beate Schnabl
Donzdorf / BEATE SCHNABL 17.03.2014
Die hiesige Rettungshundestaffel kann sich über ein neues Einsatzfahrzeug freuen. Gespendet hat das Fahrzeug Armin Koch, Inhaber von Arko 24, generalüberholt wurde es vom Autohaus Müller in Donzdorf.

"Wir freuen uns sehr über dieses neue Einsatzfahrzeug", betonte Ulrich Semle von der Rettungshundestaffel bei der Übergabe des Fahrzeuges am Samstag auf dem Firmengelände der Mercedes-Niederlassung in Donzdorf. Semle macht deutlich, dass die als Verein organisierte Staffel mit Sitz in Schlierbach sich nahezu selbst finanzieren muss. Die "BRH-Rettungshundestaffel Mittlerer Neckar" ist zwar direkt dem Katastrophenschutz unterstellt, doch bei 30 000 Euro Betriebskosten im Jahr erhält der Verein lediglich einen Zuschuss seitens der Behörden von etwa 500 Euro. "Gönner und Förderer sind uns deshalb sehr wichtig", sagte Semle.

Schon 2010 hat Armin Koch dem Verein ein Einsatzfahrzeug gespendet. Koch, Mitglied der Lautersteiner Feuerwehr, hat den ausgedienten Kommandowagen der Betriebsfeuerwehr Offenburg im Internet entdeckt und erworben. "Nur ein Fahrzeug mit Blaulicht- und Funkanlage bietet sich zum Einsatz bei der Hundestaffel an", meint der Geschäftsführer des Donzdorfer Transportunternehmens Arko 24. Im Autohaus Müller wurde der VW Passat dann technisch durchgecheckt und Tüv-geprüft. Den Wert des Wagens schätzt Armin Koch auf 5000 Euro.

Immer wenn es darum geht, vermisste Personen zu finden, wird die Rettungshundestaffel angefordert. Auch bei der Personensuche in Trümmern. "Unsere Hunde sind ausschließlich für die Menschensuche ausgebildet", erklärt Ulrich Semle. Vor allem in Waldgebieten sind die Hunde mit ihrem ausgeprägten Geruchssinn unersetzlich, weil die in Suchhubschraubern eingesetzte Wärmebildkamera nur auf Freiflächen funktioniert, sagt Semle. Die Rettungshundestaffel aus Schlierbach besteht aus 30 Hundeführern und 15 Vierbeinern. Sie zählt zu den größten Hundestaffeln in Deutschland.

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