Süßen Neue Chancen für die Innenstadt von Süßen

Süßen / DANIEL GRUPP 10.09.2016
Der Süßener Gemeinderat setzt am Montag die Beratung über die Entwicklung der Innenstadt fort. Vorschläge für den Umbau der Löwen dürften vorliegen.

Die Planung der Umgestaltung der öffentlichen Räume an den großen Durchgangsstrecken Hauptstraße (alte B 10) und Heidenheimer Straße (B 466) in Süßen geht weiter. Am Montag wird der Gemeinderat ab 19 Uhr in einer Sondersitzung über Vorschläge und weitere Vorgehensweise beim Ortsentwicklungskonzept diskutieren.  Vorgesehen ist, dass über die Ergebnisse der bisherigen Planungsphase berichtet wird. Zudem sollen für verschiedene Bereiche des Stadtgebiets Planungsbüros beauftragt werden weitere Vorschläge zu entwickeln.

Noch vor der Sommerpause hatte sich der Gemeinderat mit dem Rückbau der alten B 10 befasst. Für den Rückbau dieser Trasse und den Umbau der Löwenkreuzung, die einen Kreisverkehr erhalten soll, könnten bereits konkrete Vorschläge vorliegen, die seit der jüngsten Sitzung erarbeitet wurden. Dieser Abschnitt der Innenstadt hat derzeit planerischen Vorrang, weil das Regierungspräsidium Stuttgart derzeit den Rückbau der alten Bundesstraße zwischen Eislingen und Süßen plant, der wegen der fürs kommende Jahr vorgesehenen Fertigstellung des nächsten Abschnitts der neuen B 10 bis Gingen-Ost möglich wird.

Da noch in diesem Jahr der neue Abschnitt der B 466 als Ortsumgehung von Süßen in Betrieb gehen soll, bieten sich der Kleinstadt neue Möglichkeiten, ihr Zentrum, das jahrzehntelang unter den Verkehrsmassen leiden musste, neu zu gestalten.  In einer ersten Planungsphase haben drei Büros verschiedene Bereiche in der Stadt und auch am Ortsrand identifiziert, für die es neue Entwicklungschancen geben wird. Mit den Erkenntnissen und Anregungen der Büros  haben sich dann im Frühjahr Süßener Bürger an Runden Tischen befasst.

Wenn jetzt die Ergebnisse der ersten Planungsphase vorgelegt werden, wird es im weiteren Verlauf darum gehen, an die Städteplaner weitere Aufträge zu vergeben. Die Stadtverwaltung schlägt vor, sich zunächst auf vier Bereiche zu konzentrieren: den Ortseingang zwischen Tobelkreuzung und Löwenkreuzung, das Umfeld der Löwenkreuzung mit „Deutschem Hof“, die Hauptstraße bis zur Einmündung der Hornwiesenstraße sowie der Bereich an der Heidenheimer Straße zwischen Bühlstraße und Bahnbrücke.