Neue Hoffnung für den Weiterbau der neuen B 10 bis hinter Geislingen: Zwar ist der Abschnitt  Geislingen-Mitte bis Geislingen-Ost nach wie vor nicht für den „vordringlichen Bedarf“ vorgesehen. Im Referentenentwurf  des Bundesverkehrswegeplans 2030 befindet sich der Abschnitt jetzt aber im „weiteren Bedarf mit Planungsrecht“. Im ersten Entwurf vom März 2016 hatte es kein Planungsrecht für den Abschnitt bis Geislingen-Ost gegeben. Der überarbeitete Entwurf geht nun in die Ressortabstimmungen im Kabinett und soll dort voraussichtlich am 3. August verabschiedet werden. Nach der Sommerpause folgen die  Beratungen im Bundestag und Bundesrat.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Göppingen, Heike Baehrens, sprach von einem „wichtigen Etappenziel, um die B 10 in absehbarer Zeit realisieren zu können“. Es sei „natürlich klar, dass diese Verbesserung nur den Zustand aus dem alten Bundesverkehrswegeplan 2003 wiederherstellt“. Dort sei  das Planungsrecht bereits vorgesehen gewesen. Das Ziel müsse nach wie vor die Aufnahme beider Geislinger B-10-Abschnitte in den „vordringlichen Bedarf“ sein. Darum müssten nun „alle Akteure im Landkreis gemeinsam den Druck aufrechterhalten“. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Hermann Färber  betonte, mit der jetzt erfolgten Hochstufung sei „nach vielen Gesprächen“ ein „Zwischenziel“ erreicht worden.