Böhmenkirch Nach dem Kompost kommt Brennholz

Der alte Kompostplatz bei der Kläranlage in Böhmenkirch soll als Areal zur Brennholzaufarbeitung genutzt werden.
Der alte Kompostplatz bei der Kläranlage in Böhmenkirch soll als Areal zur Brennholzaufarbeitung genutzt werden. © Foto: Thomas Hehn
Böhmenkirch / Thomas Hehn 03.07.2018
Böhmenkirch bekommt ein zweites Hütten-Gebiet zur Brennholzaufarbeitung.

Die Böhmenkircher können bald noch mehr Holz in Ruhe sägen:  Mit der Änderung des Fächennutzungsplanes und dem Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Benzenauser Teich“ hat der Gemeinderat jetzt die rechtlichen Voraussetzungen für ein Gerätehütten-Gebiet zur Brennholzverarbeitung geschaffen.

Auf dem Areal des ehemaligen Kompostplatzes könnten bis zu
24 Hütten gebaut werden. So sahen bis Mittwoch zumindest die Pläne von Verwaltung und Architekt Eberhard Heinzmann aus. Gemeinderat Alexander Aubele sind das allerdings zu viele: „Und wo trocknen die Leute ihr Holz?“, wollte Aubele vom Architekten wissen. Heinzmann präsentierte darauf auf dem Plan einige Flächen. doch die schienen Aubele zum einen nicht geeignet, zum anderen nicht groß genug. Der Gemeinderat schlug daher vor, lieber auf ein paar Hütten zu verzichten, damit genügend Platz zur Lagerung des Brennholzes im Freien bleibt. In diesem Zusammenhang erschienen Aubele die vom Architekten vorgeschlagenen  64 bis 100 Quadratmeter großen Hütten doch recht großzügig bemessen. „Dann gehen einige leer aus“, gab Bürgermeister Matthias Nägele zu bedenken und erinnerte daran, dass schon jetzt großes Interesse bestehe und es viele  Anfragen gebe.

Gemeinde verpachtet Flächen

Einig war sich das Gremium, dass die Hütten als Zwei- oder Dreispänner gebaut werden. Wie im bereits vor einigen Jahren verwirklichten Hüttengebiet „Käslinde“ verpachtet die Gemeinde die Flächen und die Nutzer bauen ihre Hütten selbst. Bei der Gestaltung soll ihnen weitgehend freie Hand gelassen werden. „Das hat schon in der Käslinde gut funktioniert“, versicherte Bauamtsleiterin Elke Ihring. Der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan wurde darauf einstimmig gefasst. Wie viele Hütten es gibt und wie groß sie sind, soll im weiteren Verfahren abgeklärt werden.

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