Konzert Musik zum Mitsingen, Schunkeln und Klatschen

Die Musikgruppe Mühlhausen bot den Gästen am Sonntag Musik der unterschiedlichsten Richtungen. Erprobtes Gesangsduo: das Ehepaar Ursula und Klaus Hermann (rechts).
Die Musikgruppe Mühlhausen bot den Gästen am Sonntag Musik der unterschiedlichsten Richtungen. Erprobtes Gesangsduo: das Ehepaar Ursula und Klaus Hermann (rechts). © Foto: Patricia Jeanette Moser
Mühlhausen / Patricia Jeanette Moser 13.03.2018

Aus Geislingen, Hausen, Deggingen, Mühlhausen, Boll und dem ganzen Filstal strömten die Anhänger der Musikgruppe Mühlhausen am Sonntag in die Festhalle nach Mühlhausen. „Die Musik ist so vielfältig und zum Mitsingen geeignet und  gleichzeitig ist ein Schwätzle am Tisch möglich“, sagen Besucher. Das Programm des Mühlhauser Musikensembles ließ auch 2018 keinen Wunsch offen. Bewährtes, aber auch neue Stücke befanden sich im Programm des musikalischen Sonntagnachmittags.

„Biscaya“ von James Last eröffnete den Nachmittag und die Akkordeone führten gedanklich und klanglich weit aufs Meer hinaus. Schwungvoll und rhythmisch ging es weiter mit Titeln von Abba, dem Medley „Carnaby Street“ und der „Brücke am Kwai“. Gut gelaunt klatschte das Publikum von Anfang an mit und ließ sich immer wieder gerne zu geselligen Aktivitäten anregen. Ursula Hermann hielt in gewohnt souveräner Weise die organisatorischen und musikalischen Zügel in der Hand.

Im Mittelteil des musikalisch unterhaltsamen Frühjahrs-Events gesellten sich die Geislinger Diatoniker mit auf die Bühne. Sie interpretierten auf ihren Knopfgriffakkordeonen Klassiker, die beim Publikum mitten ins Herz trafen. „Wir ziehen in die Welt“, „Mit dem Wind ziehen die Gedanken“ und „In einer kleinen Konditorei“ waren nur einige der schönen Melodien des Gast-Ensembles aus Geislingen. Viele Anhänger der Diatoniker kamen aus Geislingen nach Mühlhausen zur Unterstützung und zu ihrer eigenen Freude.

Das weitere Programm bot Volksmusik, ältere und junge Schlagertitel und böhmische Weisen. Im Publikum wurde leidenschaftlich mitgesungen, geschunkelt und geschwelgt. Ursula und Klaus Hermann begeisterten hier mit ihrem Duett-Gesang. Ein Samba-Medley griff die gute Stimmung rhythmisch auf. Das Kufstein-Lied veranlasste wieder einmal zum Schunkeln. Der Klassiker der Volksmusik „Aus Böhmen kommt die Musik“ bot  die Gelegenheit zum temperamentvollen Klatschen.

Ein Muss im Repertoire der Mühlhauser Musikgruppe ist die „Vogelwiese“, bekannt gemacht von Ernst Mosch und auch den Egerländern. Gespielt von der Mühlhauser Musikgruppe erhielt diese tosenden Applaus. Rose Tüch, im Einsatz am Akkordeon und an der Mundharmonika, tat sich verstärkt gesanglich hervor. Sie gewinnt zusehends an Bühnenpräsenz und unterstützt den Gesang von Ursula und Klaus Hermann und Dieter Schlepple zusehends.

Nach fast drei Stunden stimmungsvoller Musik neigte sich der unterhaltsame Nachmittag dem Ende zu. „Ja griget ihr denn gar net gnuag“, meinte Klaus Hermann, als das Publikum sich die zweite Zugabe erklatschte. „Wunder die noch geschehn“ und „Servus pfia Gott und auf Wiedersehn“ gab es zum reich bestückten Nachmittagsprogramm noch obendrauf.

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