Kommentar Helge Thiele: Mitmachen lohnt sich

Göppingen / Helge Thiele 15.02.2018
Das beste Argument für eine Kandidatur für den Göppinger Jugendgemeinderat sind die Berichte derer, die sich derzeit in dem Gremium engagieren.

Immer wieder wird darüber diskutiert, welche Formen der Beteiligung und Mitbestimmung notwendig sind, um junge Menschen für Politik und demokratische Entscheidungsprozesse zu interessieren. Tatsächlich kommen regelmäßig Zweifel auf, ob die Wahl von
Jugendgemeinderäten der richtige Weg ist. Skepsis und Nervosität wachsen meist dann, wenn eine Neuwahl ansteht und die Zahl der Kandidatinnen und Kandidaten kurz vor Bewerbungsschluss noch beunruhigend niedrig ist.

Im Göppinger Rathaus ist die Gelassenheit in diesen Tagen dennoch groß, denn aus Erfahrung weiß man dort, dass sich kurz vor Torschluss immer noch genügend Kandidaten gefunden haben. Vieles spricht dafür, dass dies auch diesmal so sein wird. Das beste Argument für das Gremium  sind die Berichte derer, die sich derzeit im  Jugendgemeinderat engagieren. Sie werben für eine Kandidatur und vermitteln die schöne Botschaft: Mitmachen lohnt sich! Wer sich in der Stadt als Nachwuchspolitiker für die Interessen seiner Altersgruppe einsetzt, kann nicht nur etwas bewegen, wie die Bilanz des Jugendgemeinderats zeigt. Man lernt, andere durch Argumente von seinen Zielen zu überzeugen und demokratische Mehrheiten zu erarbeiten. Und man lernt, mit Kompromissen zu leben. Denn die gehören zur Demokratie.