Drackenstein Mauern nicht mehr direkt an der Straße bauen

Drackenstein / MARGIT WEBER 20.06.2015
Mauern direkt an der Straße oder am Gehweg entsprechen nicht dem Bebauungsplan für Drackensteins Hummelberg. Der Gemeinderat sprach darüber in seiner jüngsten Sitzung.

Die Einfriedungen im Drackensteiner Wohngebiet Hummelberg I haben erneut den Gemeinderat beschäftigt. Die meisten sind bis an die Straße oder den Gehweg gebaut und entsprechen damit nicht dem geltenden Bebauungsplan. Der Gemeinderat befasste sich jetzt intensiv mit dem Thema.

Dabei wurde klar: Bürgermeister Klaus-Dieter Apelt will Mauern, die seit vielen Jahren da stehen, nicht zurückbauen lassen. Umso mehr geht es ihm um eine Regelung für die Zukunft. Der Rat sollte präzise angeben, was für Einfriedungen die Gemeinde künftig haben will. Nach einer langen Debatte kamen die Gemeinderäte überein, dass sie keine überlangen Mauern möchten. Das Straßenbild soll aufgelockert wirken. Einfriedungen sollen üblicherweise einen Meter hoch und höchstens vier Meter lang sein, dann muss eine Unterbrechung von mindestens einem Meter Länge folgen. Generell dürfen Mauern nicht höher als 1,80 Meter sein. "Ich hätte nicht gedacht, dass es so schwierig ist, klar zu formulieren, was sein darf und was nicht", sagte der Schultes nach der langen, aber konstruktiven Diskussion. Er gibt nun die Wünsche der Gemeinderäte weiter ans Landratsamt - erst nach weiterer Beratung soll der Bebauungsplan geändert werden.