Mit Blick auf die weiterhin geschlossenen Restaurants, Cafés und Hotels im Kreis Göppingen macht die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) auf die wachsende Notlage der Beschäftigten aufmerksam. Die NGG geht davon aus, dass die Kurzarbeit aktuell erneut die Ausmaße des Lockdowns vom Frühjahr 2020 angenommen hat. Damals hätten 313 gastgewerbliche Betriebe im Kreis Göppingen Kurzarbeit angemeldet – das seien 74 Prozent aller Betriebe der Branche im Landkreis, betont die Gewerkschaft in einer Pressemitteilung.

Kreis Göppingen

Der derzeitige Lockdown für die Gastronomie und Hotellerie dauert schon seit Anfang November. Die Beschäftigten wissen nicht mehr, wie sie noch ihre Miete bezahlen sollen. Ihre letzten Reserven sind längst aufgebraucht. Und es könnten noch Monate vergehen, bis Hotels und Gaststätten wieder öffnen“, sagt Karin Brugger, Geschäftsführerin der NGG-Region Ulm-Aalen-Göppingen. „Wegen ohnehin niedriger Löhne und fehlender Trinkgelder spitzt sich die Lage der Beschäftigten dramatisch zu. Ohne schnelle und unbürokratische Hilfe drohen den Menschen existentielle Probleme.