Hochwasser Überkinger Wehr bereit für Katastrophe

Container voller Müll blieben nach dem Hochwasser 2013 in Bad Überkingen übrig. Mit dem Alarm- und Einsatzplan soll die Feuerwehr besser auf solche Fälle vorbereitet sein.
Container voller Müll blieben nach dem Hochwasser 2013 in Bad Überkingen übrig. Mit dem Alarm- und Einsatzplan soll die Feuerwehr besser auf solche Fälle vorbereitet sein. © Foto: rod
Bad Überkingen / Von Ralf Heisele 05.11.2018
Das Hochwasser vor knapp fünf Jahren hat Bad Überkingen verändert. Die örtliche Feuerwehr hat nun kreisweit den ersten Alarm- und Einsatzplan.

Nach der Flutkatastrophe im Jahr 2013 hat die Gemeinde Bad Überkingen sehr viel in den Hochwasserschutz investiert. Doch nicht nur Mauern oder ein breiteres Flussbett sind die Lektionen aus der Katastrophe.

Angespannt im Ernstfall

Sollte die Fils jemals wieder über die Ufer treten, wissen die Rettungskräfte der örtlichen Feuerwehr genau, was zu tun ist. Als erste Feuerwehr im gesamten Landkreis Göppingen verfügt die Überkinger Wehr über einen Hochwasseralarm- und Einsatzplan. Im Ernstfall seien alle extrem angespannt, dann könne man schon mal etwas vergessen ­– jetzt habe man alles schwarz auf weiß vorliegen, erklärte Kommandant Michael Baumeister kürzlich den Gemeinderäten.

Wo sind die Sandsäcke der Gemeinde gelagert? Wo bekommt man weitere Säcke her? Wie wird die Bevölkerung gewarnt? Welche Straßen sind besonders gefährdet? All diese Fragen beantwortet der Plan, in dem noch viele weitere Fakten stehen.

In der Dienstagsausgabe der GEISLINGER ZEITUNG und im ePaper erfahren Sie unter anderem:

► Wann gilt der Alarmplan?

► Bei welchem Pegelstand wird ein Voralarm ausgelöst?

► Wie hoch muss das Wasser der Fils beim Badhotel sein, damit der Hochwasseralarm ausgelöst wird?

► Wie viele tausend Sandsäcke besitzt der Kurort?

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