Ortsbesuch Lärmschutz, Grundschule und die Deutsche Bahn

Mühlhausens Bürgermeister Bernd Schaefer hat die SPD-Abgeordnete Heike Baehrens über die aktuelle Situation im Ort unterrichtet.
Mühlhausens Bürgermeister Bernd Schaefer hat die SPD-Abgeordnete Heike Baehrens über die aktuelle Situation im Ort unterrichtet. © Foto: Privat
Mühlhausen / Ralf Heisele 15.10.2016

Bei ihrem Ortsbesuch in Mühlhausen tauschte sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens mit Bürgermeister Bernd Schaefer über die aktuelle Situation im Ort aus. Schaefer berichtete über die Bemühungen der Gemeinde beim Lärmschutz. Mühlhausen sei mit der Autobahn, der Bundesstraße und der Landesstraße stark belastet. Der Bürgermeister setzt dabei auf die vom Regierungspräsidium zugesagte Lärmschutzwand zur A 8 entlang des Wohngebiets Kohlhau. Heike Baehrens hat ihre Unterstützung zugesichert und bei Regierungspräsident Wolfgang Reimer nachgehakt. „Ich bin immer froh, wenn ich Gemeinden im Landkreis konkret unterstützen kann“, befand Baehrens.

 Dass die Mühlhausener zurecht stolz auf die kleinste Schule im Schulamtsbezirk Göppingen sind, merkte die Politikerin am ehrenamtlichen Engagement aus der Gemeinde. Die Nachmittagsbetreuung wird hier von Ehrenamtlichen gestemmt. Etwas Besonderes ist das tägliche Schulfrühstück, welches auch von den Lehrern gerne unterstützt wird. „Uns als Gemeinde ist es wichtig, dass wir den Schülern gesunde Ernährung bieten. Deshalb legen wir beim Schulfrühstück besonderen Wert auf heimisches Obst“, erklärte Schaefer.

Der Bürgermeister berichtete auch von den Diskussionen und Abstimmungen mit der Bahn bezüglich der Schnellbahntrasse. Dort würden  manchmal schon Welten aufeinandertreffen. Auf der einen Seite der Milliarden-Konzern und auf der anderen die kleine Gemeinde mit 1,9-Stellen auf dem Rathaus.  Für Baehrens ist Mühlhausen gutes Beispiel dafür, „dass es richtig ist, dass wir in Baden-Württemberg auch kleine Gemeinden mit selbstständiger Verwaltung haben. Es ist am besten, wenn die Entscheidungen von denen getroffen werden, die Ortskenntnis haben.“

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