Fest Kuchens Familienkreis schafft Selbstbewusstsein

Die Mitglieder des Familienkreises tun sich seit 50 Jahren mit viel Einsatz in der evangelischen Kirchengemeinde hervor.
Die Mitglieder des Familienkreises tun sich seit 50 Jahren mit viel Einsatz in der evangelischen Kirchengemeinde hervor. © Foto: Familienkreis
Kuchen / SWP 06.11.2018

Seit 50 Jahren besteht der Familienkreis in Kuchen, was kürzlich gefeiert wurde. Prälatin Gabriele Wulz reiste aus Ulm an, um mit Pfarrer Matthias Ebinger einen festlichen Gottesdienst für den Familienkreis in der Jakobuskirche zu halten. Am Schluss verlieh Wulz der Vorsitzenden Sigrid Fischer die Brenz-Medaille. Diese hatte 45 Jahre zusammen mit ihrem Mann und nach dessen Tod allein die Geschicke des Kreises tatkräftig und kreativ geführt.

Nach dem Gottesdienst stand ein Stehempfang mit Begrüßungs- und Grußworten sowie ein Essen im herbstlich geschmückten Gemeindehaus an. Waltraud Reichart stellte in ihrer Rede dar, wie durch Querverbindungen zwischen Christlichem Verein Junger Menschen (CVJM) und Mädchenkreis in den 60er Jahren der Wunsch entstanden war, einen Familienkreis zu gründen. Seit 50 Jahren hat sich dieser Kreis hervorgetan durch vielerlei Mitarbeit in der evangelischen Kirchengemeinde: Altennachmittage im Advent, Essen für bis zu 300 Personen im Gemeindehaus, Hilfe bei Renovierungsarbeiten an Gemeindehaus und Jakobuskirche.

Doch es gab auch viele unterhaltsame Momente bei Wanderungen, vielerlei Sport, monatlichen Treffen am Samstagabend und der sonntäglichen Bewirtung auf dem Friedheim, Spielnachmittage sowie Zeltlager auf der Oberböhringer Heide.

Dass die nunmehr 50-jährige Geschichte des Familienkreises zu einer Erfolgsgeschichte wurde, liegt vor allem an den vielen Mitgliedern, die sich alle auf unterschiedliche Art und Weise eingebracht und engagiert haben.

Familienkreis stärkt Struktur

Pfarrer Matthias Ebinger und Albert Appenzeller zählten in einem Gespräch die Auswirkungen des neu gegründeten Familienkreises auf die Gemeinde Kuchen auf. Durch das Engagement des Familienkreises sei ein Paradigmenwechsel in der Gemeinde eingeläutet worden: Aus einer Pfarrei wurde eine Kirchengemeinde. Damit einhergehend entstand eine selbstbewusste und stabile Laienstruktur, die bis heute Auswirkungen auf das Gemeindeleben hat. Beide Sprecher zollten dem Kreis Respekt und Anerkennung hierfür.

Pfarrer Ebinger verwies darauf, dass neue Zeiten auch neue Anforderungen mit sich bringen und bat den Familienkreis darum, diesen Wandel in Fürbitte zu begleiten. Zum Abschluss des offiziellen Teils zeigte Georg Seybold Dias aus den vergangenen 50 Jahren.

Info Der Gottesdienst und die Feier wurden mitgestaltet vom Bezirksbläserteam  unter Leitung von Axel Schlecht, das durch sein außerordentliches Können dem Abend einen würdevollen und festlichen Rahmen verlieh.

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