Fest Kuchen in Feierlaune

Den 15. Hock auf Kuchens Hafenplatz eröffnet Kuchens Bürgermeister Bernd Rößner.
Den 15. Hock auf Kuchens Hafenplatz eröffnet Kuchens Bürgermeister Bernd Rößner. © Foto: Schwabenpress
Kuchen / Günter Hofer 10.07.2018
Tag und Nacht feiern die Menschen in Kuchen an ihrem Hockwochenende. Grund dafür war der 15. Kuchener Hock auf dem Hafenplatz vorm Bürgerhaus.

Morgens sah es noch so aus, als würde der Auftakt zum Kuche­ner Hockwochenende ins Wasser fallen: Regenwolken hingen über der Gemeinde an der Fils. Doch rechtzeitig klarte der Himmel auf und die Kuchener legten los.

Auftakt für das Gemeindefest war zum vierten Mal die große Musiknacht am Freitagabend, diesmal mit der Gruppe „Partymaschine XXL“, die in ihrem Repertoire Schlager, Stimmungslied sowie Rock und Pop hatte. Ab 19 Uhr trudelten die ersten Besucher ein, pünktlich ab 20.30 Uhr spielte die Musik und bis nach Mitternacht war Remmidemmi angesagt. Aus der Ferne hörte es sich an, als ob zum Beispiel Andreas Gabalier, Helene Fischer oder die Höhner aus Köln in Kuchen zu Gast sind und eine große Fangemeinde mit aktuellen Hits unterhält. Mit sechs Mann und der Frontfrau Dani war die Partyband nach Kuchen gereist.

Wolkenfrei war der Himmel dann am Samstag zum Hockstart. Am Nachmittag floss bei hochsommerlicher Temperatur der erste Tropfen Gerstensaft aus den Zapfanlagen. Die Besucher pilgerten in zunehmenden Scharen zum Hockgelände und ab 16 Uhr spielte der Musikverein Kuchen unter seiner musikalischen Leitung von Dirigent Joachim Rath zur Unterhaltung auf. Hockstimmung war auf dem Hafenplatz und den Seitengassen angesagt.

Für das richtige Hock-Feeling lag die Verantwortung in den Händen der Großvereine FTSV und TSV Kuchen. Beide Vereine kümmerten sich um die durstigen Besucher und sorgten dafür, dass keiner der großen und kleinen Hockbesucher hungern musste. Die Speisekarte war gefüllt mit klassischer Grillwurst und Steak, Pommes oder Leberkäs- und Schnitzelwecken. An anderer Stelle, bei den Landfrauen, gab es zudem schwäbische Pizza, bei der katholischen Kirche deftigen Wurstsalat und bei der Kuchener Jugend gebackene Calamari.

Während die ältere Generation entweder am Viertele „schlürfte“ oder den Bierkrug stemmte, hatten die Kids ihre Unterhaltung auf andere Art. Die Jüngsten fanden ihren Spaß im Riesensandkasten oder beim Rundendreh im Kinderkarussell. Wer aus dem Sandkastenalter raus gewachsen war, betätigte sich an den Stationen der Spiel-Olympiade. Für die Sieger der Geschicklichkeitsspiele werden im Laufe der Woche im Kuchener Jugendtreff drei Jahreskarten für das Freibad verlost.

Guten Absatz fand die Tombola vom Förderverein der Schule. Mit viel Freude verkauften die Schüler an die vielen Hockbesucher ihre Lose.

Mit der 15. Auflage vom Kuchener Hock waren die Verantwortlichen, obwohl weniger Besucher als in den Vorjahren vorbeikamen, zufrieden. Veranstaltet wurde der Hock in Zusammenarbeit mit der Gemeinde vom FTSV und TSV Kuchen, der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde, der Kuchener Jugend, dem Förderverein der Schule, den Landfrauen mit ihrer Girlsgruppe, dem Musikverein und dem Patchwork. Den Ausklang beim 15. Kuchener Hock, mit musikalischen Ohrwürmern und beliebten Evergreens, machte die Tanzband der 70er Jahre, die Gruppe „Atlanta“.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel