Wechsel KSK-Vorstandsmitglied in Ruhestand

Landrat Edgar Wolff (r.) überreicht Joachim Müller die Sparkassenmedaille.
Landrat Edgar Wolff (r.) überreicht Joachim Müller die Sparkassenmedaille. © Foto: KSK
Kreis Göppingen / SWP 28.07.2018

15 Jahre stand Joachim Müller als Mitglied des Vorstands an der Spitze der Kreissparkasse Göppingen. Nun geht der 64-Jährige, der über 40 Jahre bei Sparkassen im Land beschäftigt war, in den Ruhestand. Er  feierte mit Kunden, Vorstandskollegen, Mitarbeitern und Familie auf Filseck seine Verabschiedung.

Der Kurpfälzer startete seine Karriere mit einer klassischen Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Kreissparkasse Ludwigshafen. An die ersten Arbeitsjahre schloss ein Studium der Betriebswirtschaft an der Universität Mannheim an. Nach einer Zwischenstation an der Kreissparkasse Bad Dürkheim kam Joachim Müller 1987 zur Sparkasse Ulm, wo er 1993 zum stellvertretenden Vorstandsmitglied bestellt wurde. Am 1. August 2003 wurde Joachim Müller zum Mitglied des Vorstands der Kreissparkasse Göppingen bestellt. Sein Ressort umfasste das gesamte Privatkundengeschäft inklusive Vertriebsmanagement, Baufinanzierung, Private Banking, Immobilienvermittlung, Versicherungsgeschäft, Medialer Vertrieb und Treasury. Mit einer Bilanzsumme von 5,9 Milliarden Euro und etwa 1100 Mitarbeitern gehört die Kreissparkasse Göppingen zu den größten Sparkassen im Land.

Der Vorstandsvorsitzende Dr. Hariolf Teufel lobte die Lebensweisheit und Erfahrung seines scheidenden Kollegen, der stets „den Blick über das Tagesgeschehen hinaus gerichtet“ habe. Werner Krämer, Geschäftsführer der Lazard Asset Management schweifte in seinem Festvortrag höchst vergnüglich durch „30 Jahre Kapitalmarkt“. Landrat Edgar Wolff betonte, dass Müller sich stets für ein weit in Fläche reichendes Filialnetz stark gemacht, zugleich aber die Digitalisierung vorangetrieben habe.

Müller bleibt der Kreissparkasse verbunden. Auf Bitten seiner Vorstandskollegen hat er die Geschäftsführung der Märklin-Stiftung übernommen und wird auch weiter dem Aufsichtsrat der Kreisbau und der Siedlungsbau angehören. Seit einigen Jahren bewertet Joachim Müller auch unter Pseudonym Feinschmeckerrestaurants. Die Zahl seiner Leser soll mittlerweile sechsstellig sein.

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