Der SPD-Landtagsabgeordnete Peter Hofelich drängt auf eine Strategie für die Wiedereröffnung von Wirtschaft und Schulen. „Die Menschen brauchen eine klare Ansage, was bei welchen Inzidenzwerten künftig geschehen wird, und das mit Wenn-dann-Annahmen unterlegt“, fordert er. Klarheit und Zuversicht müsse das Ziel sein.
„Das fehlt bei Kretschmann!“, schreibt Hofelich. Der SPD-Politiker verweist auf weitere Schwächen der Corona-Politik der Landesregierung und des Ministerpräsidenten: Bürgermeister, Schulleiter und Vereine müssten Verordnungen oft fast über Nacht umsetzen.

Hofelich ist nicht einverstanden mit Winfried Kretschmanns Vorgehen

Hofelich ist zudem nicht einverstanden mit Winfried Kretschmanns Vorgehen bei der Abstimmung mit dem Bund und im Umgang mit der Corona-Pandemie: Der Ministerpräsident solle sich zuerst mit dem Landtag auf einen Kurs verständigen und diesen dann der Kanzlerin mitteilen statt umgekehrt. Der Impfstart im Land, das Wirrwarr um die Wiedereröffnung von Schulen und die langsame Auszahlung von Zuschüssen seien weitere Schwächen, die es zu beseitigen gelte. „Das muss sich ändern!“, fordert der Landtagsabgeordnete.