Der Neubau des Kindergartens in Bad Ditzenbach ist umstritten. Nachdem sich die Gemeinderäte schon vor einigen Monaten mehrheitlich geeinigt hatten, das wohl knapp 5 Millionen Euro teure Vorhaben auf der Grünfläche an der Kurhausstraße zu verwirklichen, wollen drei Anwohner den Bau verhindern. „Wir werden massiven Widerstand bieten“, warnt Alexander Blank, der an der an das Baugrundstück angrenzenden Brunnbühlstraße wohnt, und auch für zwei weitere Anwohner spricht.

Angst vor Lärm, beeinträchtigte Sicht und Wertverlust

Die Kritiker des Vorhabens werfen Bürgermeister Herbert Juhn vor, dass sie nicht von Anfang an über den Neubau informiert wurden. Sollte der Kindergarten wie im Vorentwurf geplant auf der Wiese beim Café Köhler gebaut werden, würde ihre Sicht durch den Neubau beeinträchtigt. Außerdem befürchten sie mehr Lärm und damit letztlich einen Wertverlust der Grundstücke.

Die Befürchtungen der Anwohner, sie würden mehr Lärm ausgesetzt werden, teilt Bürgermeister Herbert Juhn nicht. „Der bereits vorhandene Spielplatz sowie das benachbarte Café und die Zufahrt zur Vinzenz-Therme sind jetzt schon Lärmfaktoren, bei einem Kindergarten ist doch bereits am späten Nachmittag und das ganze Wochenende über Ruhe.“

In der Mittwochsausgabe der GEISLINGER ZEITUNG (21. August) lesen Sie außerdem:

● Wie begründen die Anwohner ihre Kritik?

● Wieso ist der Neubau notwendig?

● Was spricht aus Sicht des Bürgermeisters gegen einen Neubau am bisherigen Standort an der Mühlstraße?

● Was hat das mit Gerüchten über Flüchtlingsfamilien zu tun?

● Wann erhalten die Anwohner offiziell Gelegenheit, ihre Einwände vorzubringen?

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In einer früheren Version des Artikels schrieben wir den Namen des Kritikers falsch. Er heißt Alexander Blank, nicht Plank. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.