Gespräch Bürgerinitiative kritisiert geplante Mobilfunkanlage in Auendorf

Eine bis zu 40 Meter hohe Sendeanlage soll neben dem Auendorfer Schützenhaus stehen. Das passt nicht jedem Bürger.
Eine bis zu 40 Meter hohe Sendeanlage soll neben dem Auendorfer Schützenhaus stehen. Das passt nicht jedem Bürger. © Foto: Markus Sontheimer
Auendorf / SWP 07.01.2019
Eine Bürger­initiative stört sich am Standort beim Schützen­haus und lädt für Mittwoch zum Infoabend.

Als vor knapp vier Jahren der Bürgermeisterwahlkampf in Bad Ditzenbach tobte, war eine zentrale Forderung vieler Menschen aus Auendorf an die Kandidaten: Der Teilort des Kurortes benötigt eine vernünftige Abdeckung des Mobilfunknetzes. Bisher ist die Gemeinde diesbezüglich nämlich ein weißer Fleck auf der Landkarte.

Bekanntlich gewann im Februar 2015 Herbert Juhn die Wahl und konnte im November 2018 verkünden: Die Telekom plant eine Mobilfunkanlage beim Schützenhaus in Auendorf. Das passt aber nicht jedem Bürger. Einige Auendorfer schlossen sich in der „Initiative Mobilfunk“ zusammen. Diese fordert einen alternativen Standort für die bis zu 40 Meter hohe Anlage der Telekom.

Ihre Kritik begründen die Unterzeichner in einem Schreiben an die GEISLINGER ZEITUNG mit der gesundheitsgefährdenden Strahlung und zwei bis drei Rotmilan-Paaren, die seit Jahrzehnten in den Bäumen des Berges nisten. Da diese Anlage ganz Auendorf betreffe, „wäre es notwendig gewesen, unsere lokale Bevölkerung vorab zu informieren“, kritisiert die Initiative. Sie betrachtet es zudem als zwingend notwendig, „mit den Gemeinde-Verantwortlichen und den Bürgern von Auendorf über die Funkeinrichtung generell und vor allem über andere Standorte zu diskutieren“.

Hierzu lädt die Initiative für Mittwoch, 9. Januar, zu einem Infoabend ein. Er beginnt um 19 Uhr im Gasthof „Krone“ in Auendorf. Ebenfalls wird Bad Ditzenbachs Bürgermeister Herbert Juhn vor Ort sein.

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