Kreis Göppingen Kreistag in die Ferien geschickt

Kreis Göppingen / SWP 02.08.2016
Kreistagsmitglieder und Bürgermeister sollen in den Sommerferien aktiv in der Jugendarbeit dabei sein. Der Kreisjugendring macht`s möglich.

Sommerzeit ist Ferienzeit. Die Jugendarbeit begibt sich auf Reisen, in viele Zeltlager und Stadtranderholungen. Über 160.000 Kinder und Jugendliche und rund 20.000 meist ehrenamtliche Mitarbeiter werden in über 3500 Sommeraktionen in Baden-Württemberg unvergessliche Tage und Wochen erleben. Es sind alle Kreistagsabgeordneten sowie Mitglieder des Jugendhilfeausschusses und alle Bürgermeister in den Sommerferien dazu eingeladen, eine Freizeit, ein Zeltlager, ein Projekt oder eine Stadtranderholung im Landkreis Göppingen zu besuchen. Die Politiker sollen hautnah erleben, welche Leistungen in der Jugendarbeit erbracht werden. Diesmal möchte der Kreisjugendring (KJR) den Blick auf das Thema Freizeiten und Inklusion richten.

Der KJR kooperiert momentan in einem Inklusionsprojekt mit der Lebenshilfe Göppingen. Das Ziel dabei ist die Teilnahme von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen an den Ferienfreizeiten im Landkreis zu unterstützen. Um dies zu fördern, werden die Politiker zusätzlich von inklusiven „Reportertandems“, also Teams bestehend aus Menschen mit und ohne Behinderung, begleitet. Die Tandems ha ben den Auftrag, den Besuch der Politiker in ihrer Ferienfreizeit zu dokumentieren.

Die Aktion „Wir schicken den Kreistag in die Ferien“ verfolgt das Ziel, Kreistagsmitglieder und Bürgermeister in den Sommerferien aktiv in der Jugendarbeit mit dabei.Verantwortlichen die sehr vielfältige und unterschiedlich ausgeprägte Freizeitarbeit, die Zeltlager der Vereine, Jugendgruppen, Jugendhäuser und Jugendverbände und die Stadtranderholungen im Kreis erlebbar werden zu lassen.

In der Jugendarbeit erwerben Kinder und Jugendlichen wichtige Kenntnisse und Schlüsselqualifikationen, beispielsweise Persönlichkeitsstärkung, soziale Kompetenzen, Teamfähigkeit, Konfliktlösung und gemeinsames Lernen, erklärt Tobias Klopfer, der stellvertretende KJR-Geschäftsführer.

Bei den den Freizeiten lernen Kinder und Jugendliche für ihr Leben. Sie übernehmen Verantwortung und ihr Engagement befähigt sie zu selbstständigem Denken und Handeln. In den Veranstaltungen der Jugendverbände werden Kinder und Jugendliche sehr früh mit demokratischen Entscheidungsprozessen vertraut gemacht und beteiligen sich auf altersgerechte Art und Weise daran.