Energie Kreismedienzentrum bekommt Fotovoltaik-Anlage

Göppingen / Kathrin Bulling 04.07.2018

Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Kreismedienzentrums (KMZ) in Göppingen soll jährlich etwa 22 000 Kilowattstunden Strom liefern. Die Kosten in Höhe von rund 50 000 Euro amortisierten sich nach zirka 16 Jahren, heißt es in der Vorlage der Kreisverwaltung für den Verwaltungsausschuss.

Einen Stromspeicher werde man zunächst nicht einbauen, erläuterte Kreishochbauamtsleiter Rainer Mittner im Ausschuss am Freitag; die Geräte seien aufgrund der hohen Herstellungskosten noch nicht wirtschaftlich. Die Option auf eine spätere Nachrüstung gebe es aber, so Mittner.

Dank der eigenen Stromproduktion reduzierten sich die Kosten für das KMZ jährlich um 2500 Euro, heißt es in der Vorlage; dazu kommen Einnahmen durch Einspeisung von nicht benötigtem Strom ins Netz.

Wolfgang Berge (Freie Wähler) wollte wissen, ob das Gebäude des KMZ bis 2014/50 überhaupt noch Bestand haben werde: „Nachher kommt einer in Göppingen drauf, auf das Gelände könnte man ein Mehrfamilienhaus stellen.“ Rainer Mittner entgegnete, dass es sich um ein „sehr gut instand gesetztes Gebäude“ handle – demnach sei  er „zuversichtlich, dass wir das Gebäude noch 20 Jahre stehen haben“. Erich Hieber (CDU) wunderte sich über die Investitionskosten, die „jenseits von gut und böse“ seien: „Das bekommt man aber deutlich günstiger.“ Für Mittner, der von Schätzkosten sprach, ist das kein Problem: „Wir werden den Auftrag natürlich öffentlich ausschreiben. Und wenn es günstiger wird, freut es uns.“

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