Die Kreis-SPD hat sich erneut mit dem Breitbandausbau auseinandergesetzt. Fazit der Kreisvorsitzenden Sabrina Hartmann: „Die Impulse zeigten, dass der Kreis in Bezug auf die Breitbandversorgung eigentlich schon gut aufgestellt ist. Dennoch gibt es einzelne Kommunen, bei denen der Breitbandausbau dringend vorangetrieben werden muss, um in der Attraktivität des Standortes nicht hinter andere Kommunen zu fallen.“ Klar sei auch, dass langfristig mehr als eine Versorgung mit 50 Mbit/s angestrebt werden müsse und dies nur eine Grundversorgung sein könne, um nicht hinter den technischen Möglichkeiten zurück zu bleiben.

Alexander Fromm von der Kreiswirtschaftsförderung erläuterte die Breitbandinitiative des Landkreises und verdeutlichte, wohin der Weg bei diesem Schlüsselprojekt führt.  Die Göppinger Bundestagsabgeordneten Heike Baehrens machte deutlich: „Wohlstand kommt auf guten Straßen. Eine gerechte und wirtschaftlich erfolgreiche Gesellschaft braucht eine funktionierende Infrastruktur.“ Der wichtigste Baustein sei der in der Koalitionsvereinbarung vereinbarte Breitbandausbau. Er solle bis 2018 dafür sorgen, dass es eine flächendeckende Grundversorgung mit mindestens 50 Mbit/s gibt. Die ersten Schritte dazu seien schon vollzogen, und so hätten schon einige Kreiskommunen jeweils 50 000 Euro für im Vorfeld anfallende Beratungsleistungen erhalten.

Für eine bessere Breitbandinfrastruktur sorgten auch zwei weitere Rahmenbedingungen, so Baehrens. Die SPD-Bundestagsfraktion habe sich dafür eingesetzt, dass die sogenannte Netzneutralität – also die Gleichbehandlung aller Daten – stärker verankert wird. Bei der Störerhaftung sei ein Durchbruch gelungen. So werde es vermutlich bald auch in Deutschland wie selbstverständlich in Cafés und an öffentlichen Plätzen freies WLAN geben. Die IMOS GmbH aus Göppingen, Netzwerkdienstleister seit 20 Jahren, stellte ihre Möglichkeiten beim Breitbandausbau vor.