Gewalt Krawalle in Schorndorf: Stadt gesteht Fehler ein

Schorndorf / krib 18.07.2017

Nachdem es beim Stadtfest „Schorndorfer Woche“ (Schowo) zu zahlreichen Krawallen, Prügeleien und sexuellen Übergriffen gekommen war, gestanden die Polizei und die Stadt Schorndorf bei einer Pressekonferenz am Montagmorgen Fehler ein. Anders als in den Vorjahren habe man den Schlossplatz, der seit jeher als Brennpunkt bei dem Fest gilt, erst später konsequent geräumt. „Das war ein Fehler und das tut mir auch leid“, so Oberbürgermeister Matthias Klopfer. Entgegen einer ersten Pressemitteilung am Sonntag dementierten Polizei und Stadt die Aussage, dass ein Großteil der gewaltbereiten Gruppe Migranten gewesen seien. Da die Angriffe aus der Anonymität der Gruppe heraus geschahen, ließe sich unmöglich sagen, wie viele Migranten unter den Tätern seien. Als Grund für die Gewalt gegenüber Polizisten nennt der Polizeipräsident in Aalen, Roland Eisele, vor allem erhöhten Alkoholkonsum. „Was den Kollegen da an Aggression entgegenschlug – das war bisher ungekannt“, so Eisele. Seit Samstag wurden die Einsatzkräfte auf dem Fest, das am heutigen Dienstag endet, verdoppelt.