Eislingen Konzert für die krebskranke Eva

"Wunder geschehen" wurde zum Symbol für die erkrankte Eva - Schüler des Erich-Kästner-Gymnasiums haben das Lied in Eislingen gesungen.
"Wunder geschehen" wurde zum Symbol für die erkrankte Eva - Schüler des Erich-Kästner-Gymnasiums haben das Lied in Eislingen gesungen. © Foto: Verena Albrecht
Eislingen / VERENA ALBRECHT 30.06.2015
Familie, Bekannte und Musiker haben sich für eine krebskranke Frau ins Zeug gelegt: Insgesamt konnten 1400 Euro durch Spenden an die Deutsche Knochenmarkspenderdatei übergeben werden.

Im Gasthaus Adler D'Onofrio war am Samstag alles pink: Wimpelketten, die von Baum zu Baum gespannt waren, Blumen auf den Tischen, die T-Shirts der Menschen und die dazu passenden Schlüsselbänder um den Hals der Besucher. Im Biergarten der Eislinger Wirtschaft wurde ein Benefizkonzert für die krebskranke Eva aus Stuttgart gespielt - und hier war eben Pink die Farbe der Hoffnung. Die 25-Jährige bekam die Diagnose in ihrer Schwangerschaft. Nach der Stammzellentransplantation vor etwa einem Monat befindet sich die junge Mutter wieder auf dem Weg der Besserung.

Schüler des Eislinger Erich-Kästner-Gymnasiums eröffneten das Konzert mit Nenas Ballade "Wunder geschehen", die zum Symbol für die an Leukämie erkrankte Stuttgarterin geworden ist. Lilli Barho, die Mutter von Eva, dankte den vielen Menschen für die Unterstützung: "Die Blutwerte von Evi sind gerade optimal und seit heute ist sie wieder zu Hause", informierte Barho, die sichtlich gerührt von all den Helfern war. Die Rockband Al-Inclusive spielte für sechs Stunden eine bunte Musikmischung. Sängerin Bea Keim war die Initiatorin der Veranstaltung: "Eine Freundin von Eva kam auf mich zu und fragte, ob wir Lust hätten, hier zu spielen - und wir waren sofort dabei", erzählt die Sängerin. Unterstützung kam von den Bläsern der Big Band Ice-T.

"Tina und Salva sind die Besitzer des Adlers und sie stellen uns den ganzen Tag ihre Räumlichkeiten zur Verfügung", erzählte Keim. Es gebe Eva Mut und Kraft, dass so viele Menschen versuchten, für sie da zu sein.

Die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) war mit dem 26-jährigen Stefan Trautner, einem ehemaligen Spender, vor Ort vertreten. Er informierte die Besucher über das Typisieren und bezeichnete sich selber als "Angstnehmer". Insgesamt konnten 1400 Euro Spenden an die DKMS übergeben werden.

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