Mehr Verkehrssicherheit soll zu mehr Radfahrern in Eislingen führen. Über den Fortschritt des im März verabschiedeten Radverkehrskonzepts wurde nun im Technischen Ausschuss des Eislinger Gemeinderates berichtet. Außerdem wurden drei weitere Maßnahmen für das kommende Jahr beschlossen - und eine gestrichen.

Auch 2016 sollen zahlreiche Verbesserungen für mehr Sicherheit sorgen. 180 000 Euro will die Stadt dafür in die Hand nehmen. Im Gremium wurde über vier davon entschieden. Die Öffnung der Einbahnstraße in der Kirchstraße stieß dabei auf wenig Gegenliebe beim Gremium. So meinte SPD-Fraktionsvorsitzender Peter Ritz: "Das ist nicht notwendig, das Geld muss man nicht unbedingt ausgeben." Auch CDU-Fraktionsvorsitzender Manfred Strohm stimmte gegen die Maßnahme. Letztlich entschied man sich, sie zu streichen. Beschlossen wurde hingegen eine Querungshilfe an der Berg- und Beundstraße zu schaffen, ein Führungswechsel an der Hauptstraße sowie eine den Bordstein an der Osttangente abzusenken. 14 Maßnahmen konnten bereits in 2015 umgesetzt werden. Unter anderem wurden Schutzstreifen in der Hindenburgstraße und der Jahnstraße markiert, in der Ottenbacher Straße wurden Querungshilfen angebracht und am Höhenweg wurde die Einbahnstraße geöffnet. Entstanden ist das Konzept in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Radverkehr.