Sie sind mit bloßem Auge nicht zu erkennen, haben merkwürdige Namen und können Krankheiten verursachen: Bakterien. Enterokokken, E.Coli- sowie Coliforme-Bakterien wurden im Trinkwasser der Gemeinde Gingen beziehungsweise Bad Ditzenbach nachgewiesen, weshalb das Gesundheitsamt dazu rät, das Leitungswasser abzukochen. In Gingen hob die Behörde das Verbot schon am Samstag wieder auf, im Kurort gilt es nach wie vor.

Solche Verunreinigungen sind „nicht gänzlich zu verhindern“

Dr. Nadja Mürter, stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes, erklärt im Interview, wie es zu solchen Verunreinigungen kommen kann, was dagegen unternommen wird und wieso sie nicht gänzlich zu verhindern sind. „Momentan überprüfen wir in Zusammenarbeit mit den Gemeindeverwaltungen, ob es Auffälligkeiten im Einzugsgebiet der Quellfassungen, Störungen im Bereich der Trinkwasseraufbereitung oder Auffälligkeiten bei den Hochbehältern, wie zum Beispiel Rissbildungen oder sonstige Undichtigkeiten, gibt“, erklärt sie. Derzeit werde nach der Ursache der Verunreinigungen gesucht. „Ganz vermeiden kann man solche Störfälle nicht, weil es durch technische Defekte, Materialermüdungen, Rissbildungen oder Einschwemmungen durch Starkregenfälle zu solchen Kontaminationen kommen kann.“

In der Dienstagsausgabe der GEISLINGER ZEITUNG (20. August) lesen Sie unter anderem:

  • Wieso ist die Kontamination in Bad Ditzenbach gering?
  • Was kann geschehen, wenn die Bakterien in den menschlichen Körper gelangen?
  • Warum dauert es im Falle von Bad Ditzenbach voraussichtlich bis Mittwoch, bis die Laborergebnisse vorliegen?
  • Was rät die Expertin Schwangeren, Eltern von Säuglingen und Kleinkindern sowie kranken Menschen?
  • Wie wurde das Wasser in Gingen desinfiziert und wie geschieht das in Bad Ditzenbach?

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