Die Notfallpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg für Erwachsene (KVBW) ist ab dem kommenden Wochenende, 4. und 5. April, nicht mehr in der Klinik am Eichert in Göppingen. Sie ist vorübergehend in Eislingen in der Ulmer Straße 110 im Erdgeschoss angesiedelt. Geöffnet hat die Notfallpraxis an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen jeweils von 8 bis 18 Uhr. Das teilt das Landratsamt Göppingen mit. Patienten, die in dringenden medizinischen Fällen am Wochenende einen Arzt brauchen, sollen hier außerhalb der regulären Sprechzeiten ambulant behandelt werden.

Kreis Göppingen

Das Landratsamt erklärt, dass die Kindernotfallpraxis weiter in der Klinik am Eichert zu finden ist. Auch diese ist an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen jeweils von 8  bis 18 Uhr geöffnet.

Fieber-Ambulanz für Patienten mit typischen Corona-Symptomen

Am Freitag nimmt zudem die Fieberambulanz in der Ulmer Straße 110 in Eislingen die Arbeit auf. Dort werden Patienten behandelt, die an einem Infekt mit Fieber erkrankt sind. Es sollen auch Abstriche gemacht werden. Die Terminvergabe erfolgt über den Hausarzt, betont das Landratsamt. Ziel ist es, dass die Patienten zentral versorgt werden und nicht in den Praxen vorstellig werden müssen. In der Fieberambulanz soll es auch ein kleines Labor geben, in dem zum Beispiel Entzündungswerte analysiert werden.

Zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind am Donnerstag zwei weitere Menschen im Landkreis Göppingen gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Es werden auch immer neue Infektions-Fälle sowie Fälle von Geheilten bekannt. Aktuelle Zahlen zu Corona im Kreis Göppingen im Überblick:

Acht Coronavirus-Patienten in Helfenstein-Klinik in Geislingen

In der Helfenstein-Klinik in Geislingen werden acht Covid-19-Patienten behandelt, ein Erkrankter muss beatmet werden. Das teilen die Alb-Fils-Kliniken mit. Darüber hinaus gibt es weitere sieben Verdachtsfälle – zwei mehr als in der Klinik am Eichert in Göppingen. Dort gibt es 39 positive Fälle, elf Patienten werden beatmet. (Stand: 2.4.20)