Bad Überkingen Kirchgasse erhält Asphalt und Pflaster

Manfred Mezger plant die Straßensanierung in Bad Überkingen
Manfred Mezger plant die Straßensanierung in Bad Überkingen © Foto: swp
Bad Überkingen / Von Ralf Heisele 11.01.2019
Bad Überkinger Rat startet ein Bauvorhaben mit einem Gesamtvolumen von knapp zwei Millionen Euro.

Den Bad Überkinger Haushalt wird in den kommenden Jahren die Sanierung der Kirchgasse bestimmen. Für geschätzte 1,9 Millionen Euro lässt die Gemeinde die wichtige, innerörtliche Verbindung richten. Aufgrund des Volumens geht das nicht auf einen Rutsch. Deswegen sollen die Arbeiten in drei Abschnitten ausgeführt werden und somit auch immer eine Umleitungsstrecke existieren.

In der Ratssitzung am Donnerstagabend ist der erste Abschnitt angegangen worden. Die Arbeiten sollen so schnell wie möglich ausgeschrieben werden. Bürgermeister Matthias Heim hofft, dass die Bagger nach Pfingsten anrücken und das Projekt bis Oktober fertig ist.

Die Einzelheiten stellte Manfred Mezger (Foto) vom Bad Boller Planungsbüro „mquadrat“ den Räten und einigen Anwohnern vor. Demnach umfasst der erste Bauabschnitt den steilen Anstieg der Kirchgasse von der Badstraße bis zur Einmündung der Aufhauser Straße. Dort geht es eng zu, die Straße ist nur zwischen vier und 4,70 Meter breit. Die auf gleicher Höhe verlaufenden Gehwege wechseln sogar einmal die Seite. Vor einem Haus ist auch dafür kein Platz, weil der Treppenaufgang bis zum Straßenraum reicht. Die begehbaren Randbereiche erhalten ein Granitpflaster. Die Straße wird im unteren Teil asphaltiert. Im Einmündungsbereich zur Aufhauser Straße erhält die Kirchgasse als gestalterisches Element einen Pflasterbelag. Die Steine sind gesägt und leicht perforiert. Der Gemeinderat hat die Beläge in einer anderen Gemeinde besichtigt und für gut befunden – auch weil die Rollgeräusche nicht lauter als auf Asphalt seien, erklärte Bürgermeister Heim.

Kanäle werden ausgetauscht

Die Arbeiten umfassen nicht nur den Oberbelag der Straße. Auch darunter gibt es viel zu tun. Im Untergrund wird der alte Mischwasserkanal getauscht  und  auch eine neue Wasserleitung eingebaut. Der erste Bauabschnitt soll rund 730 000 Euro kosten.

In einem zweiten Abschnitt soll dann im  kommenden Jahr der ebene Bereich der Kirchgasse rund um die Hohe Schule bis hin zur Kirche saniert werden. Den Abschluss bildet dann im Jahr 2021 die Federgasse. Dort soll vorher die kleine Brücke beim Heimatmuseum statisch untersucht werden.

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