„Heute ist ein Tag, an dem ich froh sein kann“, singen die Kinder des Gemeindekindergartens am Dienstag beim Deckenfest ihres neuen Kindergartens am Landschaftspark Töbele. Und nicht nur die künftigen Nutzer des Gebäudes freuen sich, auch Bürgermeisterin Claudia Dörner drückt in ihrer Festrede ihre Freude über das Ende „der ersten großen Etappe“ aus.

Man wolle die traditionellen Feste unbedingt feiern, sagt Dörner im Vorfeld. Da bei einer Flachdach-Konstruktion, wie der im Töbele-Kindergarten, kein Zimmermann gebraucht werde, feiere man mit dem Deckenfest gewissermaßen ein alternatives Richtfest. „Es ist wichtig, dass wir die Kinder beim Bau des Kindergartens auch mitnehmen“, sagt Claudia Dörner.

Am Dienstag dürfen die zum ersten Mal in das Gebäude schnuppern und die sich noch im Rohbau befindlichen Räume begutachten.

Vor sechs Monaten startete man mit dem Neubau. Als „marode und klein“ befand Hans-Peter Riedmüller, Geschäftsführer der Firma Steeb Hoch- und Tiefbau, den alten Kindergarten in seiner Richtfest-Rede.

Für den Neubau erweiterte man die Kindergartenfläche fast um das Doppelte auf rund 630 Quadratmeter. Im Eilverfahren habe man den Neubau beschlossen, geplant und umgesetzt. „Wenn der Kindergarten in ­diesem Herbst fertig wird, sind seit der formellen Beauftragung mit dem Projekt gerade mal zwei Jahre vergangen“, berichtete Architekt Christian Gaus von Gaus & Knödler Architekten aus Göppingen bei der Bürgerversammlung, wo das Projekt vorgestellt wurde.

Im Herbst soll der Neubau bezugsfertig sein. Jedoch sei nicht alles in den letzten Monaten glatt gelaufen. „Eine Baugrube unter Wasser, minus fünfzehn Grad...“, zählt Dörner auf und zollt den Bauarbeitern ihren Respekt.

„Es sei „nicht immer einfach ­gewesen“, so Claudia Dörner. Man ­liege ­aber dennoch sehr gut im Zeit­plan.