Der Bericht an den Wiesensteiger Gemeinderat zum Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen im Städtle zeigte einmal mehr auf, wie richtig einst die Entscheidung gewesen ist, das Kinderhaus „Villa Filsblick“ zu bauen und die Betreuungsformen auszuweiten.

Bürgermeister Gebhard Tritschler betonte, dass in der Betreuung der über Dreijährigen bis 2021 85 Plätze nötig sind, um den Bedarf komplett zu decken. Im Angebot der Kleinkinderbetreuung  rechnet die Verwaltung mit 50 bereitzustellenden Plätzen bis zum Ende des aktuellen Kindergartenjahres. „Allein im vorigen Jahr haben wir 24 Geburten gemeldet bekommen“, sagte Tritschler. Tatsächlich steigen die Kinderzahlen stetig an, berichtete Tritschler. „Das ist ein Beleg dafür, dass unser Angebot nicht nur weiterhin angenommen wird, sondern wir mit unseren Kapazitäten an Grenzen stoßen.“

In absehbarer Zeit müsste das Gremium auf diese Entwicklung reagieren, das räumliche Angebot müsste überdacht werden, um das Betreuungsangebot ausweiten zu können. Kurzfristig müsste die Verwaltung wohl schon bald reagieren. Etwa befristete Arbeitsverträge verlängern oder den Arbeitsumfang einzelner Erzieherinnen ausweiten.

Die Räte nahmen die Infos zur Kenntnis und beauftragten die Verwaltung damit, entsprechend der Anforderungen bei der Personalplanung zu handeln. Das bisherige Angebot wird vorläufig fortgeführt mit einer U 3-Kleinkindgruppe, einer Regelgruppe, einer altersgemischten Gruppe, verlängerten Öffnungszeiten sowie einer altersgemischten Ganztagesgruppe.