. Feuer, Wasser, Erde, Luft - besser bekannt als die vier Elemente: Diese waren das Thema beim Gingener Kinderfestumzug am Samstag, in dessen Anschluss es bei der Schule noch die große Sause für die Kleinen gab. Beim Umzug machten Vereine und Kindergärten mit. Angeführt von knatternden Traktoren-Oldtimern machte sich der Elementar-Lindwurm um 13 Uhr von der Grabenstraße aus auf und zog - vorbei an wartenden Freunden, Verwandten und Bekannten - durch den Ort hin zum Festplatz bei der Hohensteinhalle.

Den Anfang des Zuges machten die Festreiter hoch zu Ross. Direkt im Anschluss folgte Bürgermeister Marius Hick samt seinen Gemeinderäten, außerdem der Pfarrer und die Schulleiterin, dahinter noch die Festzugs-Kapelle, welche für Stimmung sorgte. Der Kindergarten St. Barbara stellte das Element Wasser dar. Unter dem Motto "In Neptuns Reich" liefen kleine Meerjungfrauen und Wassermänner am Festumzug mit. Beim Obst- und Gartenbauverein Gingen liefen die Gärtner und Gartenbauer umher und verteilten - passend zu ihrem Thema Erde - Getränke, hergestellt aus den Früchten der Erde.

Die Kindertagesstätte Sonnenschein mit ihrem Umzugsmotto "Feuerfeen und Flammenkobolde" brannte sich sinnbildlich einen Weg durch den Ort. Gefolgt vom evangelischen Kindergarten, bei dem es stürmisch zur Sache ging. "Wind, Wind, blase" hieß das Motto der Kleinen, mit Windrädern und Seifenblasen ausgestattet brachten sie es zum Ausdruck.

Der Feuerwehr war dagegen ein Element nicht genug. Mit dem Slogan "Elemente der Feuerwehr" brachten sie Feuer und Wasser unter einen Hut und sorgten nebenbei für eine spritzige Erfrischung, indem sie Wasser in die Zuschauermenge spritzten - wohlgemerkt noch zum passenden Zeitpunkt, schon kurze Zeit später fiel das Element vom Himmel herab. Das Schlusslicht des Umzuges bildeten der Rest der Gingener Oldtimer-Freunde. Die fuhren gemächlich mit ihren Traktoren hinterher.

Im Anschluss an den Festzug führte Axel Mank, der Vorsitzende des Kultur- und Sportvereins, als Moderator durch das weitere Programm des Kinderfests. Nach einem Musikstück auf der Festbühne hielt Gingens Bürgermeister Marius Hick eine Begrüßungsrede, bei der die Kindergartenkinder schon ungeduldig auf ihre Auftritte warteten. Im Anschluss legten die Kinder mit der Kraft der Elemente los und führten einstudierte Aufführungen vor.

Den musikalischen Unterhaltungspart hatten die Jugendkapelle und die Musikkapelle des Musikvereins Gingen unter der Leitung von Gunnar Merkert inne. Für die Bewirtung war die Zimmerstutzengesellschaft zuständig. Eine Spielstraße, eine Hüpfburg und einige Fahrgeschäfte waren aufgebaut, um den kleinen Gästen eine Freude zu machen - was zumindest gelang, bis das Wetter sich schließlich von seiner weniger schönen Seite zeigte.