Kuchen Kinder, wie die Zeit vergeht

Kinder bringen musikalischen Schwung in den Auftakt zum Jubiläumsjahr der Schule.
Kinder bringen musikalischen Schwung in den Auftakt zum Jubiläumsjahr der Schule. © Foto: Rainer Hagmeyer
SWP 17.06.2015
Die Gottfried-von-Spitzenberg-Schule in Kuchen wird 50 Jahre alt. Zum Auftakt der Feierlichkeiten gab es einen schwungvollen Jubiläumsgottesdienst.

Kinder, wie die Zeit vergeht. Das war das Motto des Gottesdienstes, den die Gottfried-von-Spitzenberg-Schule in Kuchen zum Auftakt ihres Jubiläums in der Heilig-Kreuz-Kirche gefeiert hat. Der neu gegründete Lehrer-Eltern-Schüler-Chor unter der Leitung der routinierten Musikerin Heidi Stehle sang zur Einstimmung einen vierstimmigen Kanon: "Zeit für Ruhe". Und nach der Begrüßung durch Gemeindereferentin Helga Simon und Pfarrer Matthias Ebinger spielte die Lehrerband das leicht abgewandelte Lied "Danke für diesen guten Abend".

Einen humorvollen Beitrag steuerten Konrad Eisele und Fredy Spano bei. Sie erzählten in einem launigen Zwiegespräch, wie es früher in der Schule war und wie man sich nach vielen Jahren mit ehemals strengen Lehrern in froher Runde traf und manche Anekdote austauschte. Der Schüler Tim Antoni sprach ein Gebet für den Erhalt der Werkrealschule - und für einen Süßigkeitenautomaten. Danach brachten die Notenmäuse des Gesangvereins Germania unter der Leitung von Heidi Stehle zusammen mit dem Grundschulchor (Leitung: Karin Böger-Lutz und Petra Miller) wieder musikalischen Schwung in die Kirche.

Im Religionsunterricht hatte sich den Schülern die Frage nach klugen und nach dummen Entscheidungen gestellt. Nun kamen die Antworten: Klug war es, sich für die richtigen Freunde zu entscheiden. Klug war es, in der Schule richtig mitzumachen. Oder: auf die Werkrealschule zu gehen. Dumm war es, "als ich den falschen Personen vertraute". Oder: "Als ich mit dem Bobbycar vom Tisch fuhr".

Zwischen zwei Liedern der Lehrerband berichtete Pfarrer Ebinger, was in der Bibel über das Klugsein steht. Erstaunlich war, dass die Redewendung "nicht alle Tassen im Schrank haben" aus dem Hebräischen abgeleitet ist. Die Fürbitten und das Vaterunser gestaltete das Lehrerkollegium. Im Schlusswort griff Schulleiter Rainer Hagmeyer das Thema Zeit auf und dankte allen, die zum Gelingen dieses Gottesdienstes beigetragen haben.