Bad Ditzenbach Kein Zuschuss für die Drackis

Bad Ditzenbach / Michael Scheifele 20.07.2018
Der Bad Ditzenbacher Gemeinderat lehnt Zuschüsse für die Planung einer Alternativstrecke ab. Die Bürgerinitiative zeigt sich enttäuscht.

Die „Bürgerinitiative A 8 Drackensteiner Hang“ (Dracki) will ihre Planung der alternativen Trasse für den Albaufstieg überarbeiten. Hierfür beantragte sie von der Gemeinde einen Zuschuss in Höhe von 26.500 Euro – dieser wurde ihr aber verwehrt.

Seit 1987 setzt sich die Initiative für die alternative K-Trasse ein, da sie umweltverträglicher sein soll. Das Regierungspräsidium hingegen präferiert die E-Trasse. Die Initiative befürchtet, dass die Frischluftzufuhr beschnitten wird und dass sie wichtige Naherholungsräume zerstört. Die E-Trasse ist jedoch kürzer und bereits finanziert, dagegen müsste die K-Trasse erst noch ins Planfeststellungsverfahren.

Die Bürgerinitiative konnte kürzlich auf die Sympathie der Zuschauer im Gemeinderat setzen, was deutlich am Applaus zu hören war. Eine Mehrheit des Gemeinderats sah dies allerdings anders: Die Ratsmitglieder entschieden sich in einer geheimen Abstimmung  mit zehn zu zwei Stimmen, den Zuschuss  zu verweigern.

Bürgermeister Herbert Juhn beteuerte, es sei für ihn eine sehr schwere Entscheidung: „Ich  habe hin und her abgewogen und über viele Dinge nachgedacht.“

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29 Ordner können eingesehen werden

Nur noch bis 24. Juli  liegen die Planunterlagen für den Albaufstieg im Bad Ditzenbacher Rathaus öffentlich aus. Außerdem können die Information auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter „https://rp.baden-wuerttemberg.de“ abgerufen werden.  Bis 24. September können beim RP Stellungnahmen zum Projekt eingereicht werden.

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