Vorplanung Landratsamt: Planer müssen abspecken

Das Hochhaus des Göppinger Landratsamts soll für 12 Millionen Euro renoviert werden.
Das Hochhaus des Göppinger Landratsamts soll für 12 Millionen Euro renoviert werden. © Foto: Giacinto Carlucci
Kreis Göppingen / Stefanie Schmidt 11.02.2019
Auch nach der Sanierung wird das Bestandsgebäude des Göppinger Landratsamt keinen „Neubaustandard“ aufweisen. Sonst würde das Budget überschritten.

Die Renovierung des bestehenden Göppinger Landratsamtsgebäude wird keine Luxussanierung: Das war das Mantra, das während der jüngsten Sitzung des Verwaltungsausschusses immer wieder beschworen wurde – von Landrat Edgar Wolff, den Planern und den Kreisräten aller Fraktionen.  Alle „wünschenswerten“ Baumaßnahmen für das Bestandsgebäude beliefen sich auf 14 Millionen Euro, erläuterte Landrat Edgar Wolff. Den vom Kreistag beschlossenen „Kostendeckel“ von 12 Millionen Euro für die Sanierung des Hochhauses wolle man aber unbedingt halten, bekräftigte er.

Alle Maßnahmen seien deshalb für die Vorplanung in fünf Kategorien eingeteilt wurden erläuterte Yvonne Allner vom Projektsteuerungsunternehmen Drees und Sommer, das sowohl den Anbau ans Landratsamt als auch die Sanierung des Bestandsgebäudes begleitet. In den Entwurf aufgenommen werden nur Vorhaben der Kategorien eins bis drei: Maßnahmen, die rechtlich vorgeschrieben, baulich notwendig und organisatorisch erforderlich seien.

Brandschutz ist größter Posten

Dabei habe es oberste Priorität, den Brandschutz auf den neuesten Stand zu bringen und die veraltete Gebäudetechnik (Aufzugsanlagen, Heizkörper, Elektroinstallationen) zu erneuern. „Über einen sehr dicken Daumen geschätzt“ machten die Bandschutzmaßnahmen etwa 30 bis 40 Prozent der gesamten Baukosten aus, merkte Rainer Mittner, Leiter des Kreishochbauamtes, an.

Mit einer Gegenstimme (Guido Till) stimmte der Verwaltungsausschuss dafür, die Planungen für die Bestandssanierung des Landratsamts wie besprochen weiterzuführen. Der fertige Entwurf soll am 10. Mai im Verwaltungsausschuss vorgestellt werden, sodass der Kreistag am 24. Mai einen Baubeschluss fassen könnte. Dann könnte die Sanierung im ersten Halbjahr 2020 beginnen.

Mehr zur Sanierung des Landratsamts lesen Sie morgen (12. Februar) in der GEISLINGER ZEITUNG und im E-Paper.

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