Kuchen Jugend macht Schultes nass

Beim „Ball-Pong“ war es schon entschieden. Die Kuchener Jugend besiegte Bernd Rößner bei „Schlag den Bürgermeister“.
Beim „Ball-Pong“ war es schon entschieden. Die Kuchener Jugend besiegte Bernd Rößner bei „Schlag den Bürgermeister“. © Foto: ho
Kuchen / Günter Hofer 10.10.2018
Bei „Schlag den Bürgermeister“ muss Bernd Rößner in Kuchen eine Niederlage gegen die jungen Bürger einstecken.

Es hat drei Anläufe gebraucht: Die Jugendlichen aus Kuchen haben Bürgermeister Bernd Rößner beim Spiel „Schlag den Bürgermeister“ geschlagen. In 15 unterschiedlichsten Spielen standen sich der Schultes und die jungen Gemeindebürger gegenüber. Vorbild für den Wettkampf am Freitag im Kuchener Jugendtreff war die ehemalige Fernsehshow „Schlag den Raab“. In Disziplinen aus Sport, Quiz und Spaß musste Rößner im Jugendtreff, auf dem Schulhof und im Gymnastikraum gegen die Mädchen und Jungen aus seiner Gemeinde antreten. Zum dritten Mal wurde der Wettkampf zwischen Bürgermeister und Gemeindenachwuchs ausgetragen – zwei Mal trug sich der Schultes in die Siegerliste ein. Am Freitag stand Bernd Rößner Fortuna nicht mehr bei. Stattdessen blies ihm ein jugendlich frischer Wind ins Gesicht.

Die Jugend war im Trainingslager

Die Dorfjugend war auf alles vorbereitet und hatte sich im „Trainingslager Jugendtreff“ auf „Schlag den Bürgermeister“ fit gemacht. Das zahlte sich aus: Zehn Spiele entschieden die Jugendlichen für sich, nur vier Mal siegte der Bürgermeister und einmal gab es ein Unentschieden. Da es in den einzelnen Spielen unterschiedliche Punkte zu vergeben gab, blieb es spannend bis zur letzten Minute.

Beim Dart hatte Abdulla das bessere Feingefühl im Umgang mit den Pfeilen. Bernd Rößner konnte erstmals seinen Titel nicht verteidigen und war geschlagen. So wie es für den Schultes letztendlich endete, begann auch der Wettstreitabend: Gleich in der ersten Runde am Kicker war Elias der Matchwinner. Im Laufe der Spielrunde ahnte Bernd Rößner wohl schon Schlimmes. Schweißperlen standen dem Schultes auf der Stirn und bis zu Spiel sechs war Rößner im Hintertreffen. Mit „Ring the Bull“ begann dann Rößners großer Auftritt und eine Siegesserie von vier Spielen. Danach musste der Schultes seinem Gemeindenachwuchs das Feld überlassen. Mit dem Cityroller ums Schulhaus brachte den sonst sportlich durchtrainierten Bürgermeister zurück auf die Verliererstraße, wo er bis zu Spiel 14 blieb und sich dann noch beim Dart geschlagen geben musste. Über den vorzeitigen Sieg durch den Jugendtreff war vor allem der elfjährige „McMc“ sichtlich erleichtert. Sein Wettkampf im „Ball-Pong“ (ein Tischtennisball musste in einen Becher geworfen werden) gegen Bürgermeister Bernd Rößner war nur noch eine Sache der Ehre. „McMc“ meisterte trotz Aufregung sein Geschicklichkeitsspiel und platzierte den Ball im Becher. Für den geschlagenen Bürgermeister Bernd Rößner war klar: „Im nächsten Jahr fordere ich euch wieder raus und hole den Sieg zurück.“ Seine Niederlage bezahlte Rößner mit einer Geldspende in die Jugendkasse.

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