Das Jobcenter in Göppingen erhält 893 000 Euro zusätzlich für Jobvermittlung und Qualifizierung, um Flüchtlinge in Arbeit zu bringen. Das teilt die SPD-Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens mit. Das stelle sicher, "dass die zusätzlichen Anforderungen an das Jobcenter nicht zu Lasten der langzeitarbeitslosen Menschen im Landkreis gehen". Der Bundestag habe beschlossen, die Mittel für Verwaltungskosten um weitere 325 Millionen Euro und für Leistungen zur Eingliederung in Arbeit um 243 Millionen Euro zu erhöhen. Jetzt werde die erste der zwei Tranchen auf die Jobcenter verteilt.

"Flüchtlinge wollen arbeiten und auf eigenen Beinen stehen, sie haben Talente und Kompetenzen. Deswegen ist es wichtig, dass sie, wie andere Arbeitsuchende hier auch, durch die Jobcenter ausreichend Unterstützung erfahren", erklärt Heike Baehrens. Damit werde sichergestellt, dass trotz der gestiegenen Flüchtlingszahlen die schon hier lebenden Menschen die Unterstützung bekommen, die sie bei der Jobsuche brauchen.

Konkret erhält das Jobcenter Göppingen 505 000 Euro für Personal, das bei der Jobsuche unterstützt, und 388 000 Euro für Maßnahmen wie Weiterbildungskurse. Zum Jahresanfang wird dieser Betrag als erste Tranche auf den Gesamtbetrag für 2016 ausgezahlt. Eine zweite Tranche werden alle Jobcenter im 2. Quartal erhalten.