Wirtschaft Initiative Wirtschaft 4.0: Unternehmen vor Ort sind gefordert

Nicole Razavi: Chance, um
führende Inno­­vationsregion zu bleiben.
Nicole Razavi: Chance, um führende Inno­­vationsregion zu bleiben. © Foto: Sabrina Balzer
Kreis Göppingen / SWP 10.08.2017
Die CDU-Landtagsabgeord­ne­te Nicole Razavi appel­liert an die Unternehmen in der Region, die Digitali­sier­ungs­­prämie zu nutzen.

„Jetzt sind die Unternehmen vor Ort und auch im Landkreis Göppingen gefordert, um die Initiative Wirtschaft 4.0 Baden-Württemberg der Landesregierung mit Leben zu füllen“, sagt die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi. Hinter dem Begriff Wirtschaft 4.0 verbirgt sich die Digitalisierung und Vernetzung aller Branchen. Die Initiative geht von mehr als 20 Partnerorganisationen aus Unternehmen, Kammern und Verbänden, Gewerkschaften, Wissenschaft und Politik aus.

Mit der nun ausgelobten Digitalisierungsprämie für kleinere mittelständische Unternehmen sowie mit weiteren Projekten schaffe man  für die Unternehmen im Land ein umfassendes Förderangebot zur Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben, erlärt Razavi in einer Pressemitteilung.  „Ich ermuntere daher ausdrücklich Unternehmen, Kommunen, Kammern, Forschungseinrichtungen und alle angesprochenen Zielgruppen, davon Gebrauch zu machen“, appelliert Razavi.

Kleine und mittelständische Unternehmen mit maximal 100 Beschäftigten sollen auf möglichst unbürokratische Weise bei konkreten Umsetzungsschritten der Digitalisierung im Unternehmen unterstützt werden. Konkret gefördert mit bis zu 10 000 Euro werden Anschaffungen von Hard- und Software für Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) zur Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen und Betriebsprozessen sowie zur Verbesserung der IT-Sicherheit.

„Viele Unternehmen im Land haben die Bedeutung der Digitalisierung erkannt. Wir müssen den Betrieben aber auch bei der Umsetzung konkreter Maßnahmen unter die Arme greifen“, erläutert Razavi: „ Hier setzt die Digitalisierungsprämie an.“

Weitere Maßnahmen der Initiative Wirtschaft 4.0  seien die Schaffung von regionalen Digitalisierungszentren („Digital Hubs“), der Innovationsgutschein „Hightech Digital“, ein Ideenwettbewerb zur Förderung des Technologie- und Wissenstransfers sowie die Einrichtung des Internetportals www.wirtschaft-digital-bw.de, das auch über Fördermöglichkeiten informiere.

„Wenn die Digitalisierung in der gesamten Fläche des Landes vorankommt und gerade auch der Mittelstand die Chancen der Digitalisierung für sich nutzt, werden wir auch in Zukunft die führende Innovationsregion Europas bleiben“, betont Razavi.