Gingen Helmut Maßfelder aus Gingener Rat verabschiedet

Bürgermeister Hick (links) hat Helmut Maßfelder nach 25-jähriger Ratstätigkeit verabschiedet - für Bärbel Maßfelder gab es einen Blumenstrauß.
Bürgermeister Hick (links) hat Helmut Maßfelder nach 25-jähriger Ratstätigkeit verabschiedet - für Bärbel Maßfelder gab es einen Blumenstrauß. © Foto: Schwabenpress
Gingen / GÜNTER HOFER 21.03.2014
Helmut Maßfelder ist in seinem 25. Amtsjahr aus dem Gingener Gemeinderat ausgeschieden. Für Bürgermeister Marius Hick verlässt damit ein Rat "mit Sach- und Fachverstand das Gremium".

Noch kurz vor Ende der Amtsperiode ist der Gingener Gemeinderat Helmut Maßfelder aus persönlichen Gründen aus dem Gremium ausgeschieden. In der jüngsten Ratssitzung wurde er verabschiedet. Maßfelder ist 1989 erstmals über die SPD-Liste mit 858 Stimmen direkt in den Gemeinderat gewählt worden. In seiner Laudatio sprach Bürgermeister Marius Hick von einem waschechten "Schnapper", von einem "leuchtenden Beispiel" in Sachen Ehrenamt und von einem Mann mit viel Sach- und Fachverstand. Maßfelders Leistung als Gemeinderat sei durch die Bürger dadurch ausgezeichnet worden, dass sie ihn fünf Mal in Folge mit guter Stimmenzahl ins Gremium wählten.

Der Bürgermeister ließ die einzelnen Wahlperioden nochmals Revue passieren und griff einige "kommunale Highlights" heraus, an denen Maßfelder entscheidend mitwirkte. In seiner Aufzählung fehlte so zum Beispiel weder die Erweiterung der Tennisplätze, die Anbindung der Brückenstraße an die B 10, noch der Bau der Seniorenwohnanlage Sauerbrunnen. Hick dankte Maßfelder für seine ehrliche konstruktive Zusammenarbeit und wünschte dem langjährigen Gemeinderatsmitglied, der in diesem Jahre seinen 70. Geburtstag feiern wird, viele Freiräume im Kreise seiner Familie.

Dank gab es für Maßfelder danach aus seiner Fraktion von Heidi Alex. "Du bist ein Schaffer, die gefragt und gesucht sind". Gerhard Wüstling bedankte sich bei Maßfelder im Namen der Fraktion UWG/FW. Für ihn war es eine sehr intensive, freundliche und gute Zusammenarbeit. Die Arbeit mit seinem Kollegen Maßfelder habe immer viel Spaß gemacht, befand Klaus Staffa (CDU/FWV). Dankesworte kamen auch von Walter Bantleon, der für den SPD-Ortsverein sprach.

Helmut Maßfelder selber bedankte sich bei allen, die in den vergangenen 25 Jahren mit ihm zusammenarbeiteten. "Es ist besser zu gehen, wenn man noch nicht abgeschoben wird", erklärte er. Offenen Herzens gestand Maßfelder, dass ihm die Arbeit im Gemeinderat viel Spaß gemacht habe, wenn auch manchmal viel Zeit, Mühe und Geduld erforderlich war. "Gemeinsam im Team etwas voranzubringen und so der Allgemeinheit ein klein wenig zu nützen, war stets mein Bemühen, auch wenn dies manchmal nicht so rüberkam." So habe der Spagat zwischen Investieren oder nicht, dem Gemeinderat oft viel abverlangt. Letztlich sei es aber immer darum gegangen, die Gemeinde durch Entscheidungen und Beschlüsse vorwärts zu bringen und den Bürgern ein lebenswertes und attraktives Miteinander zu bieten.

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