Wiesensteig Zahnarzt Gerhard Landthaler hilft seit Jahren in Ecuador

Bei seinem letzten Besuch in Ecuador hat Gerhard Landthaler (hintere Reihe, Vierter von links) eine Spende über 850 Euro vom Wiesensteiger VfB-Fanclub an die Kinder eines Waisenheims übergeben.
Bei seinem letzten Besuch in Ecuador hat Gerhard Landthaler (hintere Reihe, Vierter von links) eine Spende über 850 Euro vom Wiesensteiger VfB-Fanclub an die Kinder eines Waisenheims übergeben. © Foto: swp
Wiesensteig / Von Ralf Heisele 13.02.2019
Gerhard Landthaler unterstützt seit Jahren ein Dorf in Ecuador. Jetzt zieht sich der Wiesensteiger zurück: „Die Menschen müssen sich selber verwalten.“

Der Wille allein reicht nicht aus, diese Erfahrung hat Gerhard Landthaler gemacht. Seit einigen Jahren hilft der Zahnarzt aus Wiesensteig den Menschen in der kleinen Gemeinde El Laurel in Ecuador, behandelte dort die Menschen, errichtete mit einem Verein zwei Schulen und tat noch vieles mehr. Jährlich reiste der 69-Jährige nach Südamerika, nun aber zieht er sich zurück.

Zahnarzt: „Manchmal ist Helfen schwierig“

„Die Menschen müssen lernen, sich selber zu verwalten und zu organisieren“, sagt Landthaler. Dabei schwingt auch ein wenig Frust mit. „Es läuft nicht immer so, wie man es sich als Westeuropäer wünscht. Manchmal ist Helfen schwierig.“ Das beginnt mit der ausufernden Bürokratie (in Deutschland wie in Ecuador) und endet mit der Mentalität in dem südamerikanischen Land. Ein großes Problem ist für Landthaler der Müll – Plastik, Plastik und noch mehr Plastik. „Die Menschen müllen sich regelrecht zu.“

Welche Rolle mangelnder Respekt vor Eigentum und chinesischer Expansionsdrang spielen und wieso Gerhard Landthaler nichtsdestotrotz das kleine Land im Pazifik liebt, steht am Donnerstag in der GEISLINGER ZEITUNG und schon am Mittwoch im Vorabend-ePaper.

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