Donzdorf Handwerker ziehen in zwei Schulen ein

Donzdorf / GÜNTER HOFER 08.07.2015
Der Umbau der Messelbergschule zur Gemeinschaftsschule geht weiter, das Rechberg-Gymnasium bekommt ein Mediensystem für seine Chemieräume.

Der Gemeinderat von Donzdorf hat beschlossen, für die Chemieräume im Rechberg-Gymnasium ein neues Decken-Media-System zum Preis von 100.000 Euro anzuschaffen. Geliefert und aufgebaut wird das System vom Hohenloher Spezialmöbelwerk aus Öhringen. Aus dem Kreis Göppingen wollte keine Firma ihr Angebot abgeben. Ursprünglich wollte Donzdorf die Arbeiten für die Lieferung und den Einbau an eine andere Firma vergeben, die rund 3000 Euro günstiger war. Die allerdings konnte nicht rechtzeitig liefern, und die Räume in der Schule hätten erst ab Mitte Oktober wieder für den Unterricht zur Verfügung gestanden. Die anfallenden Elektroarbeiten wurden vom Gemeinderat für rund 30.000 Euro ans Geislinger Albwerk vergeben.

Umfangreicher und teurer wird der Umbau der Messelbergschule zur Gemeinschaftsschule. Vergeben wurden Estricharbeiten, Bodenbelagsarbeiten/Linoleum, Bodenbelagsarbeiten/Beschichtungen und Schreinerarbeiten, die zusammen knapp 200.000 Euro kosten. Allein die Estricharbeiten schlagen mit rund 80.000 Euro zu Buche. Derzeit steht noch ein Ausschreibungspaket mit drei Gewerken aus. 35 Gewerke werden es am Ende sein.

Im Haushaltsplan sind für die Baumaßnahmen 3,4 Millionen Euro eingestellt. Insgesamt (bis 2016) sind 4,73 Millionen Euro für den Neu- und Umbau der Messelbergschule mit einer neuen Mensa veranschlagt. Bürgermeister Martin Stölze zufolge liegt man derzeit noch im Kostenrahmen.

Ein umfangreiches Paket mit mehr als 250 Maßnahmen in Sachen Brandschutz für die Bestandsgebäude West und Ost der Messelbergschule verabschiedete der Gemeinderat ebenfalls einstimmig. Das Brandschutzkonzept einer Firma aus Uhingen sieht dafür eine Kostenschätzung von 390.000 Euro vor. Ob dies ein geschätzter oder tatsächlicher Preis ist, wollte Gemeinderat Timo Schmid (FWV) von der Verwaltung wissen. Bürgermeister Stölzle erläuterte darauf, dass dieser Preis in der Regel zwischen 25 und 30 Prozent rauf und runter gehen könne. Gemeinderätin Barbara Funk (FWV) regte an, dem Gemeinderat regelmäßig über Zwischenstände zu berichten. Bürgermeister Martin Stölzle sagte das auch zu.