Aichelberg Gute Taten des Forstamts

Hilfe gegen Verbuschung der Hänge: Forst-Azubi im Einsatz am Aichelberg.
Hilfe gegen Verbuschung der Hänge: Forst-Azubi im Einsatz am Aichelberg. © Foto:  
SWP 21.11.2015
Der Albverein Aichelberg kümmert sich um die Landschaftspflege an seinem Hausberg. Jetzt hat ihn das Forstamt dabei gewaltig unterstützt.

Als Aussichtsberg erfreut der Aichelberger Hausberg viele Wanderer und Naturliebhaber. Dies bezeugen die netten Eintragungen im Gipfelbuch. Auch der Qualitätsweg Albtraufgänger verläuft darüber. Aber auch geologisch als Vulkanberg mit der noch sichtbaren Sinkscholle zieht er Menschen an.

Um diese Beliebtheit zu erhalten, setzt sich der Albverein als Natur-, Heimat- und Wanderverein seit Jahren in vielfältiger Weise dafür ein. Mitglieder und ehrenamtliche Helfer unterhalten die Wege, mähen Gras, renovieren Bänke, räumen den Müll weg und betreiben Landschaftspflege. Aber: "Uns werden Grenzen aufgezeigt, da wegen der Altersstruktur dies von den Mitgliedern selbst nicht mehr zu bewältigen ist", berichtet Schriftführer Wolfgang Irion.

Revierförster Martin Gerspacher sorgte für Hilfe. Drei Auszubildende am Forststützpunkt sind zusammen mit Lehrmeister Johannes Henninger angerückt und haben in zwei Aktionen mit Motorsäge und Freischneider ganze Arbeit geleistet. Dabei haben Steffen Wachter, Julius Trapp und Philipp Hagmeier den Bereich um den Steinbruch von Gebüsch und Wildwuchs befreit, sodass die Aussicht frei bleibt.

Aber auch der Blick auf die geologischen Schichten im Steinbruck wurde freigeholzt. Eine Schautafel verdeutlicht hier die verschiedenen Gesteinsarten.

Eine weitere "gute Tat" des Forstamts war bereits im Sommer die Sanierung des Zugangs zum Aichelberg über den Forstweg am Nordhang des Turmbergs. Dieser Waldweg war im letzten Stück permanent morastig und bei Nässe kaum begehbar. Auf diesen Mangel wurde Bürgermeister Martin Eisele bei der Hauptversammlung des Albvereins im Januar angesprochen. Er knüpfte den Faden zum Forstrevier. Gerspacher habe wegen knapper Finanzmittel für den Wegebau nichts versprechen können, berichtet Irion. Umso erfreulicher sei es, dass dieses Wegstück inzwischen eingeschottert und in einen zufriedenstellenden Zustand ausgebaut wurde. "So ist dieser Zugang zum Aichelberg auch für Personen, die den Aufstieg vom Ort nicht mehr begehen können, auf gutem Weg von der Grünbrücke aus erreichbar."