Wasser Großer Durst, aber die Flaschen fehlen

Dem heißen Sommer zum Trotz: Bei Getränke Haug in Kuchen gibt es keinen Engpass bei Getränken, verdursten muss also niemand. Bei einzelnen Sorten oder Marken kann es aber eng werden.
Dem heißen Sommer zum Trotz: Bei Getränke Haug in Kuchen gibt es keinen Engpass bei Getränken, verdursten muss also niemand. Bei einzelnen Sorten oder Marken kann es aber eng werden. © Foto: Markus Sontheimner
Kreis Göppingen / Angelina Neuwirth/Claudia Burst 27.07.2018
Der heiße Sommer macht durstig. Doch die Abfüller können Getränke-Händler nicht mehr lückenlos beliefern, weil Leergut fehlt.

Der heiße Sommer macht die Menschen durstig, es brummt beim Getränkeverkauf. Der Run auf Mineralwasser, Limonade oder Bier bereitet den Abfüllern allerdings etwas Kopfzerbrechen: Es kommt zu wenig Leergut zurück, bei einer stark erhöhten Nachfrage entstehen dadurch bisweilen Lieferengpässe. Überkinger baut dem vor, indem das Unternehmen mehr Leergut zur Abfüllung ordert. Die Kaiser-Brauerei in Geislingen hat indes ihre Kunden per Facebook und Instagram darum gebeten, die Kästen und Mehrweg-Flaschen so schnell wie möglich zurückzugeben.

Bei den Engpässen der Brauereien spiele nicht nur eine steigenden Nachfrage eine Rolle, sondern auch eine „Verschiebung von der Gastronomie zum Heimgebrauch“, wie es Brauingenieur Christoph-Kumpf von der Kaiser-Brauerei ausdrückt. Das heißt, weniger Fass-, dafür aber mehr Flaschenbier.

Die Getränkehändler in der Region bleiben derweil gelassen: „Ab und zu geht mal eine Sorte aus oder ist nicht lieferbar, aber das war es auch schon“; sagt beispielsweise Wolfgang Haug, der Inhaber der Getränkehandlung Haug in Kuchen.

Wer wegen der Lieferengpässe auf sein bevorzugtes Mineralwasser verzichten muss, für den gibt es da auch noch – je nach Sichtweise – das Original oder die Alternative aus dem Wasserhahn. Es gebe überhaupt keinen Grund zu Sorge, das Trinkwasser könne knapp werden, versichert Walter Banzhaf, der Technische Betriebsleiter des Zweckverbands Wasserversorgung Ostalb, „wir haben genügend Reserven.“ Außerdem sei das Trinkwasser von hervorragender Qualität, werde ständig kontrolliert, es spreche also schon gar nichts dagegen, sich mal ein Gläschen frisch und pur zu gönnen.

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