Gesellschaft Sportlerehrung: Große Bühne und Medaillenregen

Oberbürgermeister Klaus Heininger (r.) ehrt erfolgreiche Eislinger Sportler.
Oberbürgermeister Klaus Heininger (r.) ehrt erfolgreiche Eislinger Sportler. © Foto: Iris Ruoss
Eislingen / Iris Ruoss 01.12.2017
55 erfolgreiche Sportler wurden von der Stadt Eislingen geehrt. Den Preis für herausragende Jugendarbeit bekam die Volleyballabteilung der TSG Eislingen.

Den Sportlern, die sich mit herausragenden Leistungen verdient gemacht haben, hat Eislingen eine große Bühne bereitet. Der Ehrungsabend in der Stadthalle war für die 55 Ausgezeichneten ein glanzvoller Höhepunkt und Saisonabschluss. Oberbürgermeister Klaus Heininger war bei der Urkunden- und Medaillenverleihung voll des Lobes. „Es ist ein besonderer und wichtiger Ehrungsabend“, betonte der OB. Sport und Bewegung seien unbestritten zentrale Elemente der modernen Gesellschaft. „Dabei ist auffallend, dass Sport nicht nur eine Domäne junger Menschen ist, sondern auch für Ältere eine besondere Bedeutung hat“, sagte Heininger.

Die sporttreibenden Eislinger Vereine knüpfen laut Heininger in ihren gewachsenen Strukturen ein Netzwerk zwischen den Generationen und verschiedensten sozialen Gruppierungen und seien die größten Gesundheitsförderer. „Sport treiben ist das eine, sportliche Erfolge zu erringen das Besondere“, erklärte das Stadt­oberhaupt. Die 55 Auszeichnungen seien der Beweis dafür, wie sich die Sportler mit Ehrgeiz, Disziplin und enormem Einsatz nach oben gearbeitet hätten. „Und sie sind auch ein Beleg für die herausragende Arbeit der Vereine“, stellte Heininger fest.

Ein kurzweiliger Ehrungsmarathon ging über die Bühne, musikalisch umrahmt von der Eislinger Coverband „Al-Inclusive“. Es gab viele Beispiele für herausragende Leistungen. Die Beachvolleyballerinnen Melissa Findeis und Antonia Schmid zum Beispiel. Die württembergischen Vizemeisterinnen sind als Nachrücker und Außenseiter zu den Deutschen Meisterschaften gefahren und mit einem fünften Platz zurück gekommen.

Bereits zum vierten Mal stand Rudi Biesen, jetzt als Landesmeister im Tischtennis Herren-Doppel, auf der Eislinger Bühne. Gabriele Jöst, die „Hunting-Lady“ der Forest Rebels, brachte mit den Goldmedaillen bei der Europa-, Deutschen- und Landesmeisterschaft gleich einen Sieges-Triple mit. Die Eislinger Hip-Hop-Gruppe Choreobots ist nicht nur eine begeisterte, sondern auch überaus erfolgreiche Tanzformation, die bei den Deutschen Meisterschaften Gold holte und ihr Können bei den Weltmeisterschaften in Phoenix/Arizona unter Beweis stellte. Das Team um Oberbürgermeister Klaus Heininger und Organisatorin Ute Schwendemann ließ den Abend zu einem glanzvollen werden, denn auf die Ehrungsgäste warteten nicht nur der Medaillenregen und die musikalische Unterhaltung, sondern auch ein großes Büffet, bei dem gerne zugegriffen wurde.

Die geehrten Eislinger Sportler

Volleyball Melissa Findeis, Antonia Schmid, Leon Kristmann. Berglauf: Allessandro Collerone, Paul Schaaf. Hip Hop: Alina Gaas, Nadine Müller, Chiara Fasolino, Daniel Fernandez, Theodora Panagiotidou.
Karate/Kampfsport Christian Klein, Chandrasiri Hewa, Marco Eisele. Kegeln: Fred-Jürgen Hock.
Säbelfechten Louis Claus, Adrian Degen, Lars Geiger, Lea Hartmann, Anastasija Hirschfeld, Frederic, Maximilian und Ann-Sophie Kindler, Annette Kramer, Viktor Kreischer, Philipp, Carol-Ann und Shannon Kuhn, Clara Mäschke, Anna Miller, Julia Preßmar, Simon Rapp, Ralph Rommelspacher, Thomas Schaich, Dana Schempp, Finja Schmid, Pascal Schönholz, Celina Treffkorn, Valentina Volkmann, Simon von Buch, Lucas und Pascal Wagner, Louis Wahl.
Schwimmen Karin Hoffmann, Jochen Lange, Bernhard Hanf, Ulrik Sanwald, Simon Mühleis, Hans-Jörg Andonovic-Wagner. Tischtennis: Rudi Biesen. Westernschießen: Gabriele Jöst, Michael Kienzle, Jürgen Rackelmann, Barbara Legler, Ingrid Schindler, Claus Baier.

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