Feier Gramlich in den Ruhestand verabschiedet

Hans-Peter Gramlich (li.) verabschiedet sich.
Hans-Peter Gramlich (li.) verabschiedet sich. © Foto: Giacinto Carlucci
Kreis Göppingen / AXEL RAISCH 15.09.2017
Leiter des Dezernats für Jugend und Soziales verlässt das Landratsamt. Dangelmayr übernimmt das Amt.

Nach 39 Amtsjahren ist der Leiter des Dezernates für Jugend und Soziales im Landkreis, der leitende Verwaltungsdirektor Hans-Peter Gramlich, in einer Feierstunde verabschiedet worden. Zuvor hatte Landrat Edgar Wolff auf die große Verantwortung hingewiesen, die Gramlich mit rund 200 Mitarbeitern und einem Etat von knapp 200 Millionen Euro hervorragend getragen habe. Für die Fraktionen des Kreistags definierte der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Kreisrat Wolfgang Rapp, „GP“ neu: „Gramlich, Peter“, „geht in Pension“, der seine Sache „ganz prima“ gemacht habe. Die „Inkarnation des Sozialen“ ist Gramlich in den Augen des Donzdorfer Bürgermeisters Martin Stölzle, der auch im Namen seiner Amtskollegen sprach.

Hans-Jörg Frank lobte für den Personalrat die gute und konstruktive Zusammenarbeit sowie die Bindeglied-Funktion, die Hans-Peter Gramlich zwischen Landratsamt und kirchlichen Organisationen. Als Vertreter der Träger der freien Wohlfahrtspflege bescheinigte Jürgen Hamann Gramlich, kein Bürokrat zu sein und stets den nötigen Humor bewiesen zu haben. Edzard Götz hob für den Zusammenschluss der freien Träger hervor, dass man sich gemeinsam für die Zielgruppe, bedürftige Kinder und Jugendliche, eingesetzt habe.

Der Erste Landesbeamte Jochen Heinz warf einen Rückblick auf die Dezernentenrunden bevor Gramlichs Nachfolger, der bisherige Leiter des Kreissozialamtes, Rudolf Dangelmayr, einen Einblick in die bisherige Führungskultur gewährte. Der Leiter des Kreisjugendamtes, Lothar Hilger, sagte als Präsident des Sportkreises zu, die von Gramlich angestrebte Vorbereitung für das Sportabzeichen zu begleiten.

Als langjährige Mitarbeiterin hatte Ilse Weiß das Württemberger Lied für Hans-Peter Gramlich umgedichtet und trug es als Gedicht vor. Ein „Abschiedschor“ des Sozialdezernats überraschte mit einer Version von Helene Fischers Hit: „Atemlos durch das Amt“. Für die musikalische Umrahmung sorgte die inklusive Band „Neuroleptica“ der Lebenshilfe.