Eislingen Goldene Skulpturen für Alb-Tourismus

Für ausgefallene Ideen gab es beim Kongress des Schwäbischen Alb-Tourismus Löwenmensch-Awards.
Für ausgefallene Ideen gab es beim Kongress des Schwäbischen Alb-Tourismus Löwenmensch-Awards. © Foto: Schwäbische Alb Tourismus
Eislingen / SWP 03.07.2018
In Eislingen wurden Löwenmensch-Awards für herausragende touristische Projekte auf der Alb verliehen.

Die Verleihung der Löwenmensch-Awards, eine Talkrunde zum Projekt Gästecard und das Management von Touristenströmen standen im Mittelpunkt des zweiten Tourismus-Kongresses Schwäbische Alb. Rund 120 Gäste waren der Einladung des Schwäbischen Alb Tourismus (SAT), der IHK der Region sowie des Landkreises ins Zweigwerk 11 in Eislingen.gefolgt. Gleich zu Beginn diskutierten Andreas Braun, Geschäftsführer Tourismus-Marketing GmbH Baden-Württemberg, Dr. Hannes Napierala, Geschäftsführer Campus Galli) sowie Dr. Peter Saile von der IHK Stuttgart, die stellvertretende Vorsitzende der Dehoga Baden-Württemberg, Eva-Maria Rühle, und der Vorsitzende des Schwäbischen Alb-Tourismusverbandes, Mike Münzing, über die Chancen einer Gästecard für das Verbandsgebiet.

Impulse setzte Professor Jürgen Schmude von der Ludwig-Maximilian-Universität München, der mögliche Lösungsansätze zum Umgang mit „Overtourism“ und der „Tourismusphobie“ aufzeigte, ebenso die „Prenzlschwäbin“ Bärbel Stolz mit einem humoristischen Blick auf die „Älbler“

Kongress-Höhepunkt war die Verleihung des Löwenmensch-Award für „herausragende touristische Projekte“ auf der Alb. Die goldene Skulptur wurde in den Kategorien Wandern, Radfahren, Städtetourismus, Kultur und Geschichte sowie Genuss verliehen.

Einen Löwenmensch-Award gab es sich in der Kategorie „Wandern“ für die Industrie-Patenschaften der Donaubergland Marketing und Tourismus GmbH Tuttlingen. Firmen im Landkreis Tuttlingen unterstützen als „Wegepaten der Premiumwege Donau-Wellen“ in Kooperation mit dem Donaubergland und den beteiligten Kommunen den Erhalt und die Ausgestaltung der Premiumwege (www.donau-wellen.de).

In der Kategorie „Radfahren“erhielt das Mobilitätszentrum Münsingen der Touristik Information Münsingen einen Preis. Vom Mobilitätszentrum können Gäste und Einheimische mit frisch aufgeladenen E-Bikes seit Mai 2016 auf elf Touren starten – als Tages- oder auch als Mehrtagestouren. Die insgesamt 650 Kilometer umfassenden Routen führen durchs Unesco-Biosphärengebiet Schwäbische Alb und zu diversen Sehenswürdigkeiten  (www.muensingen.com/e-Bike).

Für die Vermittlung des neuen Unesco-Welterbes „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ erhielt das Urgeschichtliche Museum (URMU)in der Kategorie „Kultur & Geschichte“ einen Löwenmensch-Award. Das Museum habe es sich zur Aufgabe gemacht; dieses Welterbe einer breiten Zielgruppe zu vermitteln, heißt es in einer Pressemitteilung des Schwäbischen Alb-Tourismusverbands (www.urmu.de).

Zwei Gewinner mit Stimmengleichheit gab es in der Kategorie „Städtetourismus“: Zum einen für die „Ulm Stories – Geschichten einer Stadt: Mit moderner Technik wie i-Beacons, App, Musikperformance, Licht- und Videoinstallationen im Ulmer Münster oder dem Flugsimulator Birdly mit Flug über das Ulm von 1890 im Jahre der Münsterturmvollendung umgesetzt“, ist in einer Pressemitteilung des Schwäbischen Albtourismus-Verbands zu lesen. Das Projekt wurde bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet (www.ulmstories.de).

Zweite Gewinnerin in der gleichen Sparte ist die „Bierkulturstadt Ehingen“ mit 43 Bieren und vier Brauereien. Ehingen biete eine in Baden-Württemberg einzigartige Erlebniswelt zum Thema Bierkultur, informiert der Tourismusverband. „Herausragend ist der 14 Kilometer lange Bierwanderweg, der auf geschickte Weise eine Vielzahl von Angeboten zu einem strahlenden Bier-Kultur-Mosaik verknüpft. Als bislang einzige zertifizierte Stadtwanderung Baden-Württembergs ist er in die Geschichte des Ländle eingegangen.“ Die  Biertour war 2010 zu den 30 schönsten Wanderwegen Deutschlands gewählt worden (www.bierkulturstadt.ehingen.de).

In der Kategorie „Genuss“ ging eine goldene Skulptur an Widmann’s Löwen in Königsbronn-Zang unter anderem für die „kreative Kochkunst“ Andreas Widmans im neuen Restaurant „ursprung“. Es hat seinen Platz im ältesten Teil des Landgasthofs, wo ursprünglich die Dorfmetzgerei und die erste Gaststube der Widmanns lagen (www.loewen-zang.de).

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