Wettbewerb Göppingen ist „gründerfreundlich“

Göppingen / SWP 06.11.2018

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat am Freitag, 26. Oktober, bekanntgegeben, dass die Stadt Göppingen eine der Kommunen im Landeswettbewerb „Start-up BW local“ ist, die mit ihren Konzepten zur Gründungsförderung überzeugen konnten. Jetzt wurde sie als „Gründungsfreundliche Kommune“ ausgezeichnet, wie die Göppinger Stadtverwaltung gestern mitteilt.

„Die Stärke der Göppinger Gründungsförderung liegt dabei in der Beteiligung zahlreicher erfahrener Akteure und der seit Jahren gefestigten Kooperationen“, weiß die städtische Wirtschaftsförderin Christine Kumpf. „Mit der Auszeichnung wird bescheinigt, was unsere Gründer schon lange zu schätzen wissen: das gute Gründerklima in unserer Stadt“, freut sich Oberbürgermeister Guido Till über die Auszeichnung aus Stuttgart.

Die Rahmenbedingungen für Existenzgründungen im Kreis Göppingen wurden von 94 Prozent der Gründer als „gut“ oder „sehr gut“ bewertet, heißt es im IHK-Monitor der Bezirkskammer Göppingen, denn die jungen Unternehmer werden durch die Stabsstelle Wirtschaftsförderung der Stadt bei ihren Vorhaben aktiv, nachhaltig und motiviert unterstützt. „Mit der Auszeichnung möchten wir die Aktivitäten von Kommunen und in die Gründungsförderung eingebundener regionaler Partner würdigen und ihnen zusätzliche Sichtbarkeit verleihen“, so die Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut.

In Göppingen sei die Gründungsförderung gut aufgestellt, gerade weil solch ein eingespieltes Netzwerk aus Akteuren und Institutionen die jungen Akteure bereits seit zwei Jahrzehnten aktiv in allen Phasen des Unternehmensaufbaus fördert. Netzwerkfrühstück für Existenzgründer und junge Unternehmer, Existenzgründertage und Gründergrillen seien nur einige Beispiele für das gute Zusammenspiel der Akteure am Ort.

Die positive Situation lasse sich auch durch Zahlen belegen: Die Zahl der Gewerbeanmeldungen im Kreis Göppingen lag 2017 mit 0,77 Gründungen je 100 Einwohner über dem landesweiten Durchschnitt von 0,61 Gründungen je 100 Einwohnern. „Die Stabsstelle Wirtschaftsförderung ist dabei für diese Gründer der unterstützende Lotse im Gründer- und Alltagsdschungel“, erklärt Wirtschaftsförderin Christine Kumpf. Ziel ist es, „das ‚Gründer-Ökosystem‘ langfristig zu pflegen und an neue Herausforderungen anzupassen“.

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