Göppingen Göppingen als „gründerfreundlich“ prämiert

Wirtschaftsförderin Christine Kumpf präsentiert das Göppinger Konzept für Gründerfreundlichkeit vor der Jury in Stuttgart.
Wirtschaftsförderin Christine Kumpf präsentiert das Göppinger Konzept für Gründerfreundlichkeit vor der Jury in Stuttgart. © Foto: Start-up BW
Göppingen / swp 05.11.2018
Die Stadt Göppingen wird als „Gründerfreundliche Kommune“ ausgezeichnet.

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat am Freitag, 26. Oktober, bekanntgegeben, dass die Stadt Göppingen eine der Kommunen im Landeswettbewerb „Start-up BW local“ ist, die mit ihren Konzepten zur Gründungsförderung überzeugen konnten.

Stadt ist „Gründerfreundliche Kommune“

Nun ist die Stadt auch als „Gründerfreundliche Kommune“ ausgezeichnet worden, heißt es in einer Mitteilung. „Die Stärke der Göppinger Gründungsförderung liegt dabei in der Beteiligung zahlreicher erfahrener Akteure und der seit Jahren gefestigten Kooperationen“, weiß die städtische Wirtschaftsförderin Christine Kumpf.

„Mit der Auszeichnung zur Gründerfreundlichen Kommune wird bescheinigt, was unsere Gründer schon lange zu schätzen wissen: das gute Gründerklima in unserer Stadt“, freut sich Oberbürgermeister Guido Till über die Auszeichnung aus Stuttgart.

Die Rahmenbedingungen für Existenzgründungen im Kreis Göppingen wurden von 94 Prozent der Gründer als „gut“ oder „sehr gut“ bewertet, heißt es im IHK-Gründermonitor der Bezirkskammer Göppingen, denn die Gründer werden durch die Stabsstelle Wirtschaftsförderung der Stadt Göppingen bei ihren Vorhaben aktiv, nachhaltig und motiviert unterstützt.

Eingespieltes Netzwerk aus Akteuren

„Mit der Auszeichnung möchten wir die Aktivitäten von Kommunen und in die Gründungsförderung eingebundener regionaler Partner würdigen und ihnen zusätzliche Sichtbarkeit verleihen“, so die Wirtschaftsministerin. Und in Göppingen ist die Gründungsförderung gut aufgestellt, gerade weil solch ein eingespieltes Netzwerk aus Akteuren und Institutionen Gründer bereits seit zwei Jahrzehnten aktiv in allen Phasen des Unternehmensaufbaus fördert.

Netzwerkfrühstück für Existenzgründer und junge Unternehmer, Existenzgründertage und Gründergrillen sind nur einige Beispiele für das gute Zusammenspiel der Akteure am Ort. Die positive Situation lässt sich auch durch Zahlen belegen: Die Zahl der Gewerbeanmeldungen im Kreis Göppingen lag 2017 mit 0,77 Gründungen je 100 Einwohner über dem landesweiten Durchschnitt von 0,61 Gründungen je 100 Einwohnern.

„Die Stabsstelle Wirtschaftsförderung ist dabei für diese Gründer der unterstützende Lotse im Gründer- und Alltagsdschungel“, erklärt Wirtschaftsförderin Christine Kumpf. Zu ihren Kernaufgaben gehört es, eine optimale Zusammenarbeit zwischen den ortsansässigen Firmen, Gründern, Investoren, Verbänden, Interessenvertretungen und der Göppinger Stadtverwaltung herzustellen, um die Bedürfnisse von Unternehmen, Start-up‘s und Gründern zu erfahren und lösungsorientiert Ansätze zu entwickeln.

Dies gelinge durch die gute Vernetzung der Wirtschaftsförderung mit der Agentur für Arbeit, der Bezirkskammer Göppingen der IHK Region Stuttgart, der Kreissparkasse, der Kreiswirtschaftsförderung, der NWZ, den Senioren der Wirtschaft, der Volksbank Göppingen, der Volkshochschule und den Wirtschaftsjunioren.

Die Kommune leiste damit als wichtige Anlaufstelle für Gründungswillige einen enorm wichtigen Beitrag zur weiteren Beschleunigung der Gründungsdynamik im gesamten Land. Die Wirtschaftsförderung wird auf diesen Erfolg auch in Zukunft weiter aufbauen.

Seit Jahren verfüge Göppingen über ein erfolgreiches Impuls- und Gründerzentrum. Die weltweit tätige Firma Team-Viewer beispielsweise wurde 2006 als Start-up in Göppingen gegründet, zeigt sich OB Till erfreut über den Erfolg. Ziel sei es, „das ‚Gründer-Ökosystem‘ langfristig zu pflegen und an neue Herausforderungen anzupassen“, betont Wirtschaftsförderin Kumpf.

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